Senega
= Polygala senega (Seneg) = Snakeroot/=
Wurzel
=
Prim-v-ähnlich/= Polygala-amara-ähnlich;
Gebrauch: Erbrechen;
Negativ: Schleim
im Brust + rasseln + zäh, erschütternden
Husten Atemwegen/Lungen/ Augen;
1.
Aufgeweckt/kindisch/spielerisch, 2. Kleinigkeiten
machen wütend;
Repertorium:
Geist/Gemüt: Fröhlich aber reizbar; wird leicht heftig, wenn erregt Phlegmatisch.
- Angst mit beschleunigter Respiration.
Sensorium: Benommen mit Druck und Schwäche in Augen.
- Wirres Gefühl im Kopf. - - Leichter Schwindel vor den Augen.
Kopf: Kopf schwer. - - Eine Art von (tägliche) Schmerz in Stirn, Vorder-/Hinterkopf; empfunden sitzend im warmen Zimmer + Druck in Augen, Berührung unver-träglich, obgleich Kopfschmerz nicht < Druck; > Bewegung im Freien. - - Nach Mittagessen drückender Schmerz in Stirn und Augenhöhlen, besonders in l. Kopfseite > im Freien
Augen: Schmerz über Augenhöhlen, Augen zittern und tränen, wenn scharf o. anhaltend auf Gegenstand sieht; lesend Augen schwach und tränen. - - Schwachsichtig und Flimmern vor Augen, sodass er dieselben lesend abwischen muss, davon <.
- Als gegen Abend der untergehenden Sonne entgegen ging, schien ihm unter derselben noch eine kleine Sonne zu schweben, die sich beim Aufwärtsrichten der Augen in zusammenge-presstes Oval verwandelt und verschwindet, wenn er Kopf rückwärts biegt und Augen momentan geschlossen werden. - - Befördert Absorption von Linsfragmenten nach Operation.
- Paresis des l. Nerves. oculomotorius mit Lähmung des oberen Muskulus rectus; Patient konnte nur deutlich sehen, wenn er Kopf hintenüber beugt, > Doppeltsehen .
- Ziehen und Drücken in Augäpfeln mit Minderung der Sehkraft.
- Augen schmerzen, „Als würden sie herausgedrängt“ o. „Als würden Augäpfel ausgedehnt“ (abends/bei Lampenlicht). Hypopion bei scrofulösen Patienten.
- Wimpern voll von verdicktem Schleim; Conjunctiva tut weh, „Als ob Seife in Augen“;
Morgens: Blepharitis; manchmal kleben dabei Lider nach dem Schlaf so zu, dass sie aufgeweicht werden müssen, ehe sie sich trennen lassen.
Nase: Störende Trockenheit der Membrana Schneideriana.
- Geruch „Wie vom bösartigen Geschwür“.
- Niest oft und so heftig, dass Kopf schwindelig und schwer wird; darauf Fliessschnupfen.
Zunge: Weiß/gelblich weiß/schleimig/morgens belegt mit schleimigem, unangenehmen Geschmack. - - Geschmack schlecht mit Poltern im Magen; metallisch; „Wie Urin“
Schlund: Mund und Schlund trocken; zäher Schleim, der sich schwer ausräuspern lässt; Kratzen und Rauheit; Fauces „Wie zusammengeschnürt“; Räuspern.
Magen: Aufstoßen, > Schleim/Räuspern
- Übel mit Brechneigung; Brennen im Magen.
- Druck unter Herzgrube; „Wie nagendem Hunger“. - - Grabender Schmerz im Epigastrium + Neigung zu Blähungen + zu launische Ausbrüchen Stuhl etc.: Durchfall, Erbrechen und Angst; wässerige Stühle, die aus dem Anus spritzen. - - Stühle: spärlich/hart/trocken und dick/unzulänglich.
Harnorgane: - - Drängen + Brennen vor + nach Urinlassen
Urin: vermindert/dunkel gefärbt/schäumt, wenn geschüttelt. scharf und mehr.
Schleimfäden im Urin; beim Stehen wird er dick und wolkig, o. lagert dickes, gelbrotes Sediment mit einer oberen gelben und flockigen Schicht ab.
Larynx: Zäher Schleim, der Räuspern o. Husten verursacht; häufig reizender, erschütternder Husten, wie in veralteten Fällen von Bronchitis.
- Plötzliche Heiserkeit laut lesend - - Heiser: Hals so trocken, tut sprechend weh.
Atmung: Treppen steigend kurzer Atem und Brustbeklemmung.
- Dyspnoe „Wie von Stagnation“ in Lungen; ebenso aufwachend und während Frost.
Husten: trocken mit Brustbeklemmung und Rauheit im Rachen; kurzes häufiges Hüsteln durch vermehrte Schleimabsonderung o. Reiz im Kehlkopf erzeugt, < im Freien/ schnell gehen. - - Husten endigt oft mit Niesen (häufig bei gewöhnlicher Erkältung).
- Morgens erschütternder Husten Keuchhusten ähnlich, durch Brennen und Kitzel im Larynx erregt, mit kopiösem, zähem, weißem, schleimigem Sputum (wie Eiweiß).
- Brust tut weh, trockner Husten, trockner Hals, Heiserkeit; später Schleim in Bronchien und Trachea - - Husten <: Abends/nachts/in Ruhe/sitzend/l (l) Seitelage/im warmen Zimmer.
Brust: Blutwallung; Beklemmung mit Hitzeüberlaufen; Beklemmung besonders in Ruhe; Spannung. - - Gewisse Bewegungen machen Schmerz, „Als ob Brust zu gespannt“; Neigung Brust auszudehnen, wonach dieselbe aber weh tut.
- Plötzliche Stiche in Brust, < während Inspiration und in Ruhe.
- Liegend auf r. Seite dumpfe Stiche und brennender Schmerz in l. Brust.
- Brustwände empfindlich o. schmerzhaft bei Berührung o. Niesen (oft Überrest von Brust-erkältung). - - Hartes Auftreten, Schnellgehen o. Rennen verursacht zerrenden, wunden Schmerz wie durch das Mediastinum.
- Brennend wunder Schmerz unter Sternum, besonders bei Bewegung und tiefem Einatmen.
- Ansammlung Schleimmassen im Larynx, in Trachea und Brust.
- Soll erfolgreich sein bei Hydrothorax nach Brustentzündung.
- Bohrender Schmerz in Herzgegend.
- Herzschlag erschüttert ganzen Körper; heftiges Herzklopfen beim Gehen.
Hals, Rücken: Drückender Schmerz zwischen Schulterblättern (bei hartem Auftreten o. bei anderen Bewegungen Brust erschüttert) - - Puls eher hart und beschleunigt.
Nerven: Hinfällig mit Strecken, Verwirrung, Schwere und Pulsieren im Kopf.
- Schwächegefühl in Unterschenkeln; Gelenke lahm. - - Ohnmachtsgefühl gehend im Freien.
- Schwäche scheint aus Brust zu kommen. - - Matt und leichtes Zittern der Oberglieder.
Schlaf: Schwer, sobald er sich Abends hinlegt.
- Unruhiger Schlaf voller Träume; wacht oft von dumpfen Stichen und Spannung in Brust auf.
Frost, Fieber, Schweiß: Frost und Schwäche in Füssen; Frost im Freien. Dyspnoe.
- Schauder über Rücken, Hitze im Gesicht, brennende Augen, pulsierender Kopfschmerz, erschwertes Atmen, „Wie Quetschung im Körper“.
- Hitzeüberlaufen:. Haut heiß/wird wärmer und feuchter.
Gewebe Leiden der Schleimhäute; besonders der Larynx/Trachea/Bronchien.
- Katarrhe hat die Neigung wunde und empfindliche Stellen in Lungengewebe zu hinterlassen, „Als ob von der Entzündung umschriebene Stellen zurückgeblieben“.
Haut: Brennende Bläschen jucken bei Berührung - - Bisse von giftigen/wütenden Tieren.
Lebensalter und Konstitution: - - Passt am besten für phlegmatische auch für fette Kinder, die zu Katarrhen neigen; o. für träge, welche gegen Erkältungen unvollkommen reagieren.
Allgemeines: Zyanose/ Zusammenschnürung innerlich
Zucken (innerlich/im Schlaf)/Zittern innerlich/äußerlich (Hustend)/Beben
Wunden (Bisswunden (Schlangenbisse/giftiger Tiere)
Wetter - > trockenes Wetter/< nasses Wetter/< nasskaltes
Wassersucht - innere/ äußere
Wärme < o. > /< im warmen Zimmer/< o. > warme Luft/Erwärmung, Warmwerden < im Freien/< warmes Einhüllen/< in warmen Bett
Verwachsung – „Als ob innerer Organe verwachsen“
Verletzung (Verstauchung/Verrenkung/Erschütterung)
Trockenheitsgefühl in innere Organen/Trockenheit gewöhnlich feuchter innerer Teile
Tabak <
Sykose/Psora/Plethora/Plethora
Stuhlgang - < o. > nach
Strecken, Ausstrecken (mit Gähnen)
Steigen <
Stagniert; „Als ob Blut
Spannung innerlich/Gelenke/äußerlich
Sitzen <
Seite - diagonal, kreuzweise – l. oben und r. unten/r./l./einseitig
Schweregefühl innerlich
Schwellung („Wie“/entzündlich/aufgedunsen, ödematös)
Schweiß - Beschwerden durch unterdrückten Schweiß
Schwäche (bei Wassersucht)/Schmerz
Schleimhäute/Schleimhautabsonderung wässrig/vermehrt/gelb/Faden ziehend, zäh/dünn/dick, schleimig
Schlaffes Gefühl
Schlaf - < im o. vor
Schaudern, nervöses
Ruhe > o. <
Reizbarkeit, körperliche - Mangel an; Unempfindlichkeit/Reaktionsmangel
Reiben > o. <
Pulsieren - innerlich/äußerlich/Prickeln, Kribbeln - innerlich
Ohnmacht (Gehen im Freien/abends 19 h/nachmittags)/Kollaps
Niesen <
Narkotika <
Müdigkeit (vormittags)/Matt
Luft - Zimmerluft < o. >/< o. > im Freien Verlangt o. abgeneigt Aufenthalt
Liegen </< o. > r. Seitenlage/< o. > l. Seitenlage
Liegen < o. >/< nach/> Rückenlage/< o. > im Bett
Licht </< Sonnenlicht/< künstliches Licht
Lehnen, Anlehnen >
Leeregefühl
Laufen <
Lähmung von Organen/innerlich
Konvulsionen (tonisch/tetanische Starre; Starrkrampf/klonisch/innerlich)
Kongestion/Blutandrang
Kindern; Beschwerden von
Kälte < o. >/< Einatmen kalte Luft/> Abkühlung, Kaltwerden
Kachexie
Jucken innerlich
Influenza
Hitzewallung(empfinden)
Hinlegen, sich - Verlangt sich hinzulegen
Gehen < o. >/< schnell/< o. > im Freien
Gefühllos, taub innerlich
Gang schwankend, stolpernd, wackelig und taumelnd
Fettleibig (Kinder)
Essen - nach/vor
Erwachend
Erschlaffung von Muskeln
Entzündung in serösen Häute/Schleimhäute/innerlich
Entblößen >
Empfindlich innerlich/äußerlich/gegen Schmerz
Dunkelheit >/> in Dämmerung
Druck <
Blutwallung
Bewegung < o. >/Erschütterung/Auftreten/< Berührung/Einbildungen von
Aufstehen < o. >
Atmen </tiefes Atmen (verlangt tief zu atmen/< o. >/< ein-/< ausatmen
Angst, Empfindung allgemeiner körperlicher
Ameisenlaufen innerlich/äußere Teile
Alter Menschen
Abwärtsbewegung >
Nachts (nach Mitternacht)/Abends/Nachmittags (13 - 18 h)/Vormittags (9 - 12 h)/ Morgens
Haut - Welk, schrumpelig/Trocken (kann nicht schwitzen)/Schwellung (Gefühl von/wassersüchtig/bläulichschwarz)/Schlaffheit/Runzelig, geschrumpft/Kälte/Jucken (>/unverändert durch Kratzen/> o. > Kratzen/brennend)/Insektenstiche/Hautausschläge (schmerzhaft/Pickel/ brennend/Blasenausschlag (brennend)/Geschwüre (bläulich)/Brennen (nach Kratzen)
Schweiß: während Stuhlgang/reichlich/kalt (abends)/durch Husten
Fieber: Entzündungsfieber/Stadienabfolge - Frost gefolgt von Hitze)/Frost (im Freien)
Träume: Viele/Urinieren/nicht erinnerlich, bleiben nicht im Gedächtnis
Schlaf: Unterbrochen (durch Brustbeklemmung)/Tief/Schwer abends nach Hinlegen Schlaf - Schläfrig (mit Übelkeit/nach Mittagessen/mit Auffahren/abends)/ Komatös/Schlaflos nach Essen/vor Mitternacht/Einschlafen spät/Ruhelos (durch Träume/ körperlich)/Gestört durch (Übelkeit/Träume/Brustbeklemmung/Gähnen (mit Strecken)/Erwacht durch Übelkeit/häufig/zu früh/nach Mitternacht - 3 h
Gemüt: Zorn (plötzlich # Fröhlichkeit/über Kleinigkeit/heftig/# Hochgefühl/# Frohsinn)
Weinen (Kinder/Säuglingen)
Wahnideen - Phantasiegebilde/Illusionen/Blut hört zu fließen auf, stockt bei Schwindel
Verwirrung, geistige (morgens)
Verspielt/Kindisches Verhalten, Benehmen
Unentschlossen/Unbehagen nach Abendessen
Traurig (abends)
Stupor/Stumpf
Streitsüchtig
Stimmung, Laune - wechselnd, wechselhaft/veränderlich
Seelenruhe, gelassen
Schreit
Ruhelos/Reizbar, gereizt (durch Kleinigkeit/nach Abendessen/vormittags/morgens)
Raserei, Tobsucht, Wut (# Fröhlichkeit, Frohsinn)
Phantasien übertrieben, hochfliegend
Mürrisch vormittags
Manie
Lustig, fröhlich (albern)/Liebevoll, voller Zuneigung, herzlich/ Lebhaft, munter
Leidenschaftlich
Konzentration schwierig
Imbezil
Hypochondrie
Hoffnungsvoll
Heftig, vehement
Gleichgültig, Apathie/Ernst (abends)
Geistige Anstrengung - Verlangen nach
Geisteskrankheit, Wahnsinn
Gedankenstillstand/einstürmende Gedankenandrang/Gedankenfluss/ Gedächtnisschwäche/Gedächtnis gut, aktiv (für vergangene Ereignisse)
Froh (gefolgt von Reizbarkeit)
Fleißig, arbeitsam, Arbeitswut
Faul (morgens)
Erschöpfung; geistige
Erregt (fiebrig)
Empfindlich (gegen Geräusche (gegen schmerzhafte Empfindlichkeit)
Chaotisch
Bewusstlos (mit Druck in Augen Sehen gestört/beeinträchtigt)/Betäubung
Beschwerden durch Kränkung, Demütigung
Beschimpft/beleidig/schmäht
Auf-/Zusammenfahren bei Schläfrigkeit/im Schlaf
Angst (in Ruhe/erbrechend/> Bewegung)/Furcht (vor Ersticken)
Albernes Benehmen
Abscheu - allgemeiner
Komplementär: Acon (= An). Blat-o. (= vegetabiles An). Calc. Caus. Lyc. Puls. Sil.
Folgt gut: Ant-t. Arum-t. Bell. Bry. Lob.
Gut gefolgt von: Arum-t. Bell. Bry. Phos. Sulph. Sul-ac.
Vergleich: Enthält Al + Mg + Methylsalicylat + Phytosisterine + Sal-ac + Sapin + So + Phenolsäure + Methylsalicykat; Polygala tennifolia (= Seneg-ähnlich). Prim-o (= Op-ähnlich + schwächere Wirkung/hat Seneg-ähnliche Wirkung). Sapo. Spirae. Squil.
Überanstrengung Augen: Ruta. + Nat-m. + Seneg.
Siehe: Fabales + Teste Coniumgruppe
Bry ó Pyrog (Ursache: Sepsis irgendwann/Stell/Seneg (Bronchialasthma = < Ruhe/> Bewegung + Husten/Asthma = < Bewegung) ó Rhus-t
Antidotiert: Arn. Bry. Bufo.
Antidotiert von: Acon. Ant-t. Arn. Ars. Bell. Bry. Camph. Caus. Nit-sd.
Weinessig
Wirkung: 30 Tage phlegmatisch/pletorisch/psorisch/sycotisch/tuberkulin
Allerlei: N. Amerika
Phytologie: Sekreten-/Milch fördernd
Katarrh
Atemwegen (ältere Personen)
Fieber/Entzündung
schweißtreibend/Speichel
fördernd
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