Tarentula
hispanica
[Dr. Mohinder
Singh Jus]
Ein vergleichendes
Studium. Aus einem Vortrag von Mohinder Singh Jus.
Zusammengestellt durch
Urs Maurer.
Was versteht man
unter überaktiven Kindern? Ich denke, es kommt immer
auf die Betrachtungsweise
an. Nehmen wir z.B. einen Geisteskranken. In
seinen Augen sind
wir nicht normal. Diese zwei Welten passen nicht zusammen.
Die Gesellschaft
entscheidet, ob jemand der Norm entspricht oder nicht. Einer ist normal, der
andere eben nicht. Alles ist strukturiert.
Fragen nach Umstände
die zur Schwangerschaft geführt haben.
War es ein "Unfall",
Zufall oder war sie geplant?
War die Mutter
ledig, verheiratet, und wie war die Beziehung zum Partner während der
Schwangerschaft.
"Nein,
geplant war es nicht. Gewünscht habe ich mir schon ein Kind, aber wenn ich es
mir recht überlege, war ich noch nicht bereit dazu. Es kam für mich zu
früh."
Diese Dinge haben
eine tiefere Bedeutung für die Zukunft der Kinder, als wir annehmen.
Der erste Faktor
ist das Konzept. Ich lege sehr viel wert auf das Konzept, also auf die Planung,
dann kommt die Ausführung, und zuletzt sehen wir dann das Resultat. Alles beginnt
mit den Gedanken. Zuerst
überlege ich mir,
was ich machen möchte, dann setze ich die Gedanken um und später sehe ich das
Resultat.
Wie z.B. beim
Hausbau. Wir überlegen, wie es aussehen sollte, dann gehen wir zum Architekten,
bringen ihm unsere Wünsche an, er fertigt die Pläne an, das Haus wird gebaut,
und wir sehen dann das Resultat und sind
zufrieden oder
auch nicht.
Auch bei einer
Geburt sehen wir, ob diese Schwangerschaft gewünscht war. Bei einem gewünschten
und geplanten Kind verläuft die Geburt meist ohne Komplikationen.
Auch aus der Dauer
des Stillens lassen sich Rückschlüsse ziehen.
"Wie lange
haben Sie das Kind gestillt?"
"Nur ein paar
Tage."
"Warum nicht
länger?"
"Es ging
nicht mehr."
Die Milch fließt
nicht zu dem Kind.
Fragen wir weiter
und gründlicher, so erhalten wir oft die Antwort:
"Gewünscht
haben wir schon ein Kind, aber es war nicht geplant, die Zeit hat nicht
gestimmt." Oder: "Ich war noch nicht bereit dazu, mein Mann wollte es
nicht, wir mussten heiraten. Welch eine Schande, wenn ich
unverheiratet ein
Kind bekommen hätte."
Wer ist nun der
Patient? Natürlich gibt es verschiedene Faktoren. In der Ehe ging es nicht gut,
oder die Frau wurde zu früh wieder schwanger, und es gab einen großen Stress,
Schwierigkeiten im Beruf, familiäre Sorgen,
Streit etc.
In diese
zerstrittene Familie kommt nun ein Kind und nimmt selbstverständlich diese
Schwingungen auf.
Dann fragt man
auch nach dem Gesundheitszustand der Mutter während der Schwangerschaft. War
sie glücklich, wie war die Beziehung zum Partner, wie war die berufliche und familiäre
Situation? Hat sie einen
Schock erlebt?
Musste sie Medikamente nehmen?
Dann das
Hauptthema: Spital oder Heimgeburt. In der heutigen Zeit wird eine
Schwangerschaft als Krankheit betrachtet. Alle 4-6 Wochen muss die werdende
Mutter zur Kontrolle, immer mit dem Hintergedanken, es
könnte etwas
passieren. Dann die Geburtsvorbereitung. Dieses Theater!
Seit Jahrmillionen
haben wir Hausgeburten, doch in den letzten Jahrzehnten darf man das nicht mehr.
Man muss ins
Spital. Welch ein Druck und Stress wird auf die Schwangere ausgeübt. Im
Gebärsaal wird alles zur "Operation" vorbereitet. Natürlich ist alles
steril. Weshalb eigentlich?
Wie ist es
möglich, dass auch in der heutigen Zeit täglich Tausende von Kindern in einem
schmutzigen Zimmer geboren werden und dies erst noch überleben? Nein, es muss
alles steril sein, es könnte Probleme geben.
Der Arzt steht
daneben und wartet ungeduldig, bis es endlich soweit ist.
Er kommt unter
Druck, denn in 2 Stunden hat er den nächsten Termin.
Sie hört immer
wieder die Worte "loslassen, entspannen, tief atmen" etc., aber wie
soll sie sich in einer fremden Umgebung entspannen? Also wird einfach
eingeleitet, man hat keine Zeit mehr zu warten.
Vor einigen Tagen
kam eine Patientin, die seit Jahren an Rheuma und an Magen-Darmstörungen litt.
Nach 5 Minuten lenkte ich das Gespräch auf die Familie.
"Haben Sie
Kinder?"
"Ja, zwei
Mädchen von 24 und 26 Jahren."
Sofort bekam sie
feuchte Augen, und sie begann wieder von ihren Darmstörungen zu sprechen. Aber
die interessierten mich zur Zeit nicht.
"Sind Ihre
Töchter verheiratet?" Und da brach sie in Tränen aus. Ich verstand kein
Wort mehr. Als sie sich etwas beruhigt hatte, hörte ich die traurigste Geschichte
seit Jahren.
"Meine
älteste Tochter ist zerebral geschädigt, und ich bin schuld."
"Weshalb
denn?"
"Ach, ich
habe das falsche Spital und den falschen Gynäkologen gehabt. Ich wollte, dass
alles gut geht, und nur das Teuerste war uns gut genug. Wäre ich nur in die
Allgemeinabteilung eines normalen Spitals gegangen, da
hätten sie auch
Zeit für mich gehabt."
Und wieder ein
Schluchzen. "Also am Abend ging ich ins Spital. So gegen 21 h. setzten
starke Wehen ein, und es war soweit. Doch mit der Hebamme alleine durfte ich ja
nicht gebären. Man gab mir Wehenhemmer und
zögerte die Geburt
bis zum nächsten Morgen hinaus. Mein Privatarzt, der Herr Professor, war in der
Nacht nicht zu sprechen und kam erst am Morgen um 8 h. Das Kind litt an
Sauerstoffmangel. Es war
bereits zu spät.
Was konnte man tun.
Heute noch, nach
26 Jahren mache ich mir Vorwürfe und komme einfach nicht darüber hinweg."
Sehen Sie, das
habe ich gemeint.
Alles ist geplant,
aber die Natur hat ihre eigenen Gesetze. Wie kann man einfach sagen:
"Jetzt kommt das Kind noch nicht, wir warten noch einige Stunden."
Oder: "Wir haben keine Zeit mehr und leiten nun ein."
Da rächt sich die
Natur. Wenn wir Menschen einfach in die Naturgesetze reinpfuschen, dann
entartet eben alles. Wir sehen ja täglich, was mit der Umwelt geschieht. Aber
nicht nur die Umwelt, auch die Menschen werden
Immer mehr
gestört.
Diese Umstände
spielen bis zum letzten Tag im Leben eines Menschen eine Rolle. Aber solche
Dinge werden nicht kontrolliert, und es werden keine Statistiken geführt. Was
kontrolliert wird, ist das Blut, und man macht einen
Ultraschall.
"Ja, nehmen
Sie diese Tabletten. Bei der nächsten Untersuchung ist dann alles wieder in
Ordnung." In den nächsten Jahren entwickelt sich unser Kind zu einem
Monster, nun haben wir unser POS-Kind. Ein Dracula ist
entstanden.
Man forscht und
forscht, ja, die Mäuse haben im Labor das und das bestätigt, nun im Menschen
muss es auch so funktionieren. Es macht mich einfach traurig, wie es in der
heutigen Zeit läuft. Wir verlassen immer mehr
den Menschen und
sehen nur noch Laborwerte. Wo führt das hin?
Heimgeburt ist der
schönste Ort für eine Frau. Man kann es ihr im Spital noch so bequem machen,
aber es ist und bleibt ein fremder Ort. Die Schwangere musste 9 Monate lang hören,
es könnte etwas passieren und
im Spital habe sie
Sicherheit. Diese Angst sitzt dann so tief, wie soll man sich nun entspannen
können?
Schwangerschaft
und Geburt sind natürliche Prozesse. Es ist der Wille der Natur, dass die
Menschheit weiter besteht, und deshalb wird eine Frau schwanger. Aber wenn wir
immer sagen: "Passen Sie auf, schonen Sie
sich, uh, das
könnte einen Schock geben", dann sind auch solche Worte mitverantwortlich,
wie die Geburt wird und sich das Kind entwickelt.
Nun, das Kind ist
geboren. Aber was haben wir denn da? Es ist so schmutzig.
Die Mutter darf es
nicht zu sich nehmen, es muss zuerst gebadet werden. Nicht sie, nein, ein
fremder Mensch löst die Verbindung, die nun 9 Monate lang bestanden hat, und bringt
es später wieder. Ist das Baby
etwas gelb oder
hat Untergewicht, dann hat die Mutter es gesehen. Es kommt in den Inkubator.
Wissen wir
eigentlich, was diese Beziehung zwischen Mutter und dem Neugeborenen bedeutet?
In diesen 9 Monaten gab es eine tiefe Verbindung, nicht nur körperlich, sondern
auch seelisch. Es kommt auf die Welt, die
Nabelschnur wird
durchtrennt, aber was geschieht nun? Der Geruch und die Atmung der Mutter, die
notwendig sind im ersten Moment des Lebens, gehen verloren. Man ersetzt die
Wärme durch einen Inkubator.
Die mütterliche Wärme
ist viel besser als jeder Brutkasten. Aber nein, in der heutigen Zeit zählen
solche Dinge nicht mehr. Wir wissen alles besser. Das Labor hat es bestätigt.
Diese abgebrochene
Verbindung zwischen Mutter und Kind ist der größte Schock für einen Säugling
und natürlich auch für die Mutter. Man ist erstaunt, wenn Jahre später die erwachsenen
Kinder keine Zeit mehr
für die Eltern
haben, sie 2x im Jahr besuchen und nicht einmal da sind, wenn die Eltern
sterben.
Ist der Anfang
gestört, so gibt es auch weiterhin Störungen. Unruhe, POS, Charakterprobleme.
Aber warum es so ist, kann niemand erklären. Das sind spirituelle Hintergründe,
und dieser "Spirit" hat während der
Schwangerschaft gelitten.
Dann gibt es
natürlich auch miasmatische Verbindungen. Die Störungen, Krankheiten,
Unterdrückungen in der Verwandtschaft, Missbildungen, Charakterstörungen werden
auf das Kind übertragen.
Entschuldigen Sie,
wenn ich zur Einführung etwas emotionell war, aber seit Jahren höre ich täglich
in der Praxis, was schief gelaufen ist. Bei mir besteht eine Anamnese nicht
einfach aus Aufschreiben von Symptomen,
sondern ich
versuche immer an die Causa zu kommen und zu verstehen, weshalb ein Mensch
krank wurde. Während meiner Spitalzeit in Indien war ich bei ca. 300 Geburten
dabei.
Nur in 3 - 4
Fällen musste ich einen Dammschnitt machen. Und warum so wenig? Weil wir den
Frauen Zeit gelassen haben. Es wurde kein Druck und keine Angst ausgeübt.
Ja, die Hühnereier
werden auch immer größer, sie sind aber geschmackloser. Wir kaufen riesengroße
Tomaten, zerschneiden sie, aber wir wissen nicht, was wir im Mund haben. Dann
die wunderschönen, glänzenden Äpfel.
Doch was halten
wir in der Hand?
Auch Kinder können
in der heutigen Zeit ein Hormonprodukt
sein.
"Herr Doktor,
ich werde nicht schwanger."
"Kein
Problem, ein paar Spritzen, und Sie werden ein Kind bekommen."
Folge davon sind
Drillinge.
"Aber ich
habe doch nur eines gewünscht." Macht doch nichts, Hauptsache, es hat
funktioniert.
Diese Tomaten
wachsen wie verrückt, aber sie sind geschmacklos. Diese Plastiktheorie, diese
synthetische Methode, mit der Natur zu spielen, ist immer gefährlich. Dann
geben wir die Schuld diesen armen Kindern
und behandeln sie,
anstatt mit diesen Experimenten und dem Unfug aufzuhören.
Die Verbindung in
den ersten paar Stunden zwischen Mutter und Kind ist sehr wichtig. Lassen Sie
das Kind so.
Während meiner
Spitalzeit in Indien war ich bei ca. 300 Geburten dabei. Nur in 3-4 Fällen
musste ich einen Dammschnitt machen. Und warum so wenig? Weil wir den Frauen
Zeit gelassen haben. Es wurde kein
Druck und keine
Angst ausgeübt.
Lassen Sie es schmutzig,
wie es ist, und geben Sie es der Mutter. Lassen Sie die Mutter mit ihrem Baby
spielen und es an die Brust nehmen. Einer hat gewartet, und der andere hat
gesagt: "Ich komme."
Lassen Sie diese
zwei einander treffen. Wenn dieser Prozess unterbrochen wird, gibt es zu
unserem Erstaunen später eine Explosion. Warum ist das Kind so gestört?
Die Mutter kann
nicht stillen, oder das Kind will nicht trinken, verträgt die Muttermilch
nicht, und wir sind auf synthetische Nahrung angewiesen. Und das gibt wieder
neue Probleme.
Ein Kind kann sich
auch nach der Geburt eines Geschwisters verändern. Nun verliert es seine Stufe
und ist nicht mehr Mittelpunkt. Es muss ansehen, wie die Mutter sich die meiste
Zeit um den Säugling kümmert.
Da kommt natürlich
Eifersucht auf, das Kind leidet und fühlt sich verloren.
Hierzu ein
Ratschlag. Sagen Sie den Eltern, sie sollen in Gegenwart ihres Kindes nicht den
Namen des jüngeren sagen, sondern "dein Bruder" oder "deine
Schwester weint". Also nicht: "Maria, schau mal nach David,
er weint."
Sondern: "Maria, schau mal nach deinem Bruder, er weint."
Haben Sie
verstanden? Dein Bruder weint. Psora, es gehört dir, nicht mir.
Man darf das
jüngere Kind nicht als Konkurrenz nach vorne kommen lassen.
Sprechen Sie so
mit dem älteren Kind, dass es spürt, es ist das ältere.
"Schau, dein
Bruder ist so lieb" tönt anders, als wenn Sie sagen: "Schau mal, wie
lieb David ist." Mit diesen kleinen Tricks konnte ich vielen Familien helfen,
und es ging bedeutend besser
in der Beziehung
zwischen den Kindern.
Ein Name bedeutet
Konkurrenz.
Sprechen Sie also
in Gegenwart des älteren Kindes von seiner Schwester oder seinem Bruder. Es hat
dann das Gefühl: "Es ist mein, ich liebe es, ich muss nach ihm schauen,
und es gehört nicht den Eltern." Die
zwischenmenschliche
Beziehung wächst.
Oft kann ich in
der Praxis beobachten, wie die Mutter das ältere Kind wegstößt und sich nur um
das Kleine kümmert. Das ist gefährlich. Diese Faktoren lösen eine Reaktion aus,
und das Kind verliert seine Identität.
Vorher war es lieb
und nett, aber seit die Mutter aus dem Spital zurück ist, ist es nicht mehr
auszuhalten. Ob aggressiv oder auch depressiv, beide Seiten sind möglich. So
werden sehr viele Nat-m.-, Lach- und Sulph.-Kinder produziert.
Auch die Nahrung
ist entscheidend.
Wenn man selber
schon während der Schwangerschaft tonnenweise Süßes gegessen hat und dieser
Sucht auch in der Stillzeit nachgibt, muss man nicht erstaunt sein, dass 1 bis
2 Jahre später das Kind auf Süßigkeiten steht.
Zuviel tierisches
Eiweiß ist auch ungeeignet für hyperaktive Kinder. Die ayurvedische Medizin
sagt, dass Fleisch Hitze produziert, und diese Hitze u.a. auch verantwortlich
für eine Hyperaktivität, es heizt und gibt Irritationen.
In Indien wurden
Langzeitstudien zwischen Fleischessern und Vegetariern durchgeführt. Es zeigte
sich ein großer Unterschied im Temperament des Menschen, vor allem in der
Toleranz. Vegetarier sind viel toleranter, ausgeglichener und weniger
streitsüchtig.
Vermeiden Sie auch
alle zuckerhaltigen Getränke. Diese produzieren noch mehr Hitze und Unruhe in
Ihrem Kind. Verbieten Sie den Schwangeren und den stillenden Müttern jeglichen Kaffeekonsum.
Nun, das war eine
kleine Einführung, um die Zusammenhänge besser verstehen zu können.
Miasma
Überaktive Kinder
sind miasmatisch gesehen psorisch, tuberkular und auch syphilitisch. Sie können
irgendein Miasma haben, schauen Sie nach dem familiären Hintergrund, welche Krankheiten
dieses Kind gehabt hat,
fragen Sie, wie
die Schwangerschaft und Geburt war, wie lange die Mutter gestillt hat, wie die
Situation in der Familie war und heute ist, und Sie werden oftmals auf Gründe
stoßen, die wir vorhin diskutiert haben.
Tarantula hispanica
Wir besprechen nun
als Hauptmittel Tarantula. DD.: Tarantula mit Sulph. Phos. Tub. Calc-p. Arg-n.
Med. und weiteren Mitteln vergleichen.
Tarent.: sehr
hitzköpfig/heiß und brennt wie Chili. Kennen Sie den Witz vom Skorpion? Sie
fragen einen Skorpion, wer hier der Chef ist. Und Sie bekommen zur Antwort:
"Du kannst mich berühren, dann wirst du
sehen.“ Ein
bitterer, aggressiver, nervöser und sehr impulsiver Typ, eine ziemlich
unerträgliche Konstitution. Wird bei Entwicklungsstörungen verwendet, d.h. er
will nicht lernen, auch wenn wir ihn mehrmals korrigieren,
will er es einfach
nicht begreifen. Will sich einfach nicht entwickeln und keine Ratschläge
annehmen. Er bleibt, wie er ist.
Solche gestörten
Kinder haben natürlich überall Schwierigkeiten. Sie sind sehr unkonzentriert,
dauernd in Bewegung und können keine Minute still sitzen. Der tuberkulare Teil
zeigt sich darin, dass sie andere Kinder necken,
stören, mit ihnen
zanken, ihnen Gegenstände wegnehmen und sie zerstören. Ein Tarantula-Kind
bringt eine Familie total durcheinander. Die Eltern sind verzweifelt und wissen
nicht mehr ein und aus. Man sehnt sich nach etwas Ruhe und hofft, in der Schule
würde er sich ändern. Aber falsch gedacht! Bereits nach einer Woche kommen die
ersten Beschwerden.
Ein Tarantula-Kind
bringt eine ganze Schulklasse durcheinander. Die Frage ist, wer ihn zur
Vernunft bringen und beruhigen kann? Einen Skorpion berührt man auch nur
einmal!
Nun zum Aussehen.
Tarantula hat ein rotes, leicht geschwollenes Gesicht, einen ärgerlichen
Ausdruck, und man weiß nie wann er explodiert.
Tub.: sehr
aggressiv, unruhig und hat starke Wutanfälle. Aber Tuberculinum hat zwei
Seiten. Auf der einen Seite kann er sehr lieb sein, sieht scheu aus, dann
plötzlich ist sein Ärger sichtbar. Er hat ein vor Wut
geschwollenes
Gesicht. Er sieht für sein Alter älter aus, ist schlanker, und man sieht bei
ihm starke emotionelle Schwankungen. Er lacht und steigert sich dann in etwas
hinein. Aber Tarantula ist noch ärgerlicher und wütender
als Tuberculinum.
Sulph.: ein aus
Wut gerötetes Gesicht und rote Ohren, aber irgendwie ist er charmanter als
Tuberculinum. Ist viel offener als Tuberculinum, man kann ihn küssen, aber nur,
wenn er dazu bereit ist. Vergessen
Sie nicht sein
schmutziges Aussehen. Sie sprechen mit der Mutter, und er bohrt seinen Finger
in die Nase und leckt ihn ab. Ein kleines Ferkel sitzt vor Ihnen. Anschließend
steht er auf, sieht sich im Sprechzimmer um,
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