Opium
(Op) =
getrocknete Milchsaft aus unreife
Fruchtkapseln Pap-s
= Chin + forcierte Träume;
Thema: Schock; Lösung: Vertuschen/unterdrücken/täuschen;
Vergiftung: 1. Euphorie/Gedanken lebhaft
(Delirium), 2. Schwereempfinden im Kopf/Hirn empfindLICH, Schwindel, ERbrechen,
trocknen Rachen, Urin/Schweiß vermindert,
2.
SchläfRIG/atmen langsam, 3. Langsamer Puls/unempfindLICH7Temp. niedrig, blaue Verfärbung;
Gebrauch: schaltet
Angst/Schmerz aus
1.
Einbildungskraft lebhaft + Verstand langsam, still/sanft/FANtasie,
zärtlich/weniger aktiv/weniger geschwätzig/ehrgeizig, verbrüdert/optimistisch,
SCHWEIß/trocknen Mund/ SexVERlangen/Sinnen geschärft/mutig/waghalsig,
2.
Versagt/wenig Einbildungskraft + Verstand Angeregt; Entwöhnung: Paprikakur für
Alkohol-/Opiumsabhängigen;
Opiide pectiden = eigene im Körper hergestellte
Schmerzstiller lindern Schmerz/warnt vor Gefahr
Akut: Beantwortet Fragen karg; 1. “Ich
bin nicht krank/es geht mir prächtig”, beantwortet Fragen wenn wach gemacht,
heißen Schweiß, enge Pupillen o. WEIT; 2. Delirium + weit geöffneten Augen,
zittern/zucken/Krämpfen;
Kind: Moralisches Empfinden spät/wenig
entwickelt, faltig/mit schlaffem Gewebe, << Annäherung Fremden;
Negativ: A. Reaktionsmangel/empfindungslos/gleichgültig, B. Eindrucke reizen nicht o.
waagemutig + angstlos, Empfindungsmangel ganzen Körper, C. SCHLAF (TIEF/schnarchen + rotem Gesicht + heißer Schweiß/ immer
+ überall + Beschwerden) tagsüber müde,
D. < Hitze + > Kälte, E. Ausscheidungen vermindert außer
Schweiß (+ <), F. Warmblutig +
< Wärme/> Kälte, G. Schmerzlos
wo Schmerz zu erwarten (+ schläfrig + Beschwerden)/Reizen beeindrucken
nicht/waagemutig/ furchtlos, H. Zieht
sich zurück nach Schock
(Scham/Furcht/Unfall/Ermahnung/Kopfverletzung/Operation), will nichts/beschwert
sich nicht,
I. VERstopft/Darmverschluss (Lähmung
von Darm +/o. Blase nach Operation);
Helles
Komplexion/alte Menschen mit schlaffem Gewebe/Trinkern. Versucht krankhaft das
Leben zu bewältigen/akzeptiert eigene Beschwerden nicht/möchte Säugling sein o.
werden, gegensätzlichen auf einander folgenden Zuständen, zum überleben wird:
traurig à fröhlich, ängstlich à übermütig, willen à willenlos, Trauer à nicht klagen, Schreck à Gleichgültigkeit/lebt im Traum;
träumt sich das Leben/Antriebsarmut/stumpf/bewegt langsam, schnarchen; lügt
(weiß nicht was er sagt), sexuell erregt,
sanftes
Delirium/ständiges Reden;
Augen
weit geöffnet/glasig/halb geschlossen/enge Pupillen/blutgefüllt;
Gesicht
rot und gedunsen o. blass; denkt, er sei nicht zu Hause; später - bewusstlos,
Furcht
vor drohendem Tod.
Blutwallung
zum Gehirn;
Schlaflos,
das Bett fühlt sich so heiß an, daß der Patient nicht darin liegen kann.
Schlaf
tief/dumpf; stertoröses Atmen; die Haut mit heißem Schweiß bedeckt.
Flash
Backs bei Kriegs-/Gewaltopfern mit Angst, wenn die Betroffenen immer
wieder Gewalt/Kriegsszenen vor ihrem inneren Auge erleben, aber auch nach
schweren Unfällen
wenn
Peinlichkeit im Spiel ist und die Betroffenen schlimme Dinge vertuschen
mussten;
normalerweise
sehr schmerzhafte Prozesse wie Ohrenoder Halsentzündung, bei denen der Kranke
keinerlei Schmerzen äußert [sichtlich schwere Verletzungen (nicht nur im ersten
Schock wie bei Arn.)].
Fieberkrämpfe
+/o. schläfRIG während Fieber
drohender
Schlaganfall mit Röte und Hitze des Gesichtes und Schläfrigkeit
Teilweise
o. vollständige lokale Lähmung; Hirnlähmung durch plötzliches Zurückgehen eines
akuten Exanthems.
Untätigkeit
aller Organe [Verdauungstrakt (verstopft/kein Stuhldrang/festsitzende
Faeces/eingeklemmte Winde)];
Stuhl:
hart/rund/schwarz/nach langzeitigem Gebrauch von Abführmitteln und
Einläufen/unwillkürlich/schwarz/stinkend.
Keine
Vitalreaktion;
Harnverhalten
bei voller Blase. Niedriges Fieber.
<
nachts/während + nach
Schlaf/Hitze/Schweiß/Stimulantia/Angst/Wutanfall/Freude/Alkohol;
>
Kälte/Kühlen/im Freien/frische Luft/langem Gehen;
Krummen Rücken,
Atemwegen/Verdauungstrakt (Durchfall + schießen/drehender Schmerz/Krämpfen);
Beschwerden
mit ausgeprägtem Sopor (kein Schmerz/keine Beschwerden/wunschlos)/von Schreck
(wenn Furcht übrig bleibt)
1. Angeregt/Wohlempfinden/angenehme
Gedanken/Gesicht gerötet/Redeschwall, 2.
Schläft ein/Kopfschmerz/übel/Erbrechen/Schwindel/verengte Pupillen, Delirien (Alkohol/sieht Geister +
Tieren), reizbar/nervös, Sonneempfindlich, 3.
Koma/Ausscheidungen
gehemmt/ Gesicht blass, Hirnschlag;
- 1st: LACK of Reaction with insensibility and
sleepiness
- 2nd: opposite, HYPERestesia, OVERexcitement
and sleeplessNESS.
- Both states are seen separately, but also #
Ursachen: Schreck + Kummer/nach Entbindung
für Säuglinge nötig, wenn der Mutter während der Entbindung
Periduralanästhesie/Vollnarkose gegeben wurde, wenn sie während der
Schwangerschaft in einem Schreckzustand war (durch Unfall/Überfall etc.)/Drogen
genommen hat/nach seelischem Trauma mit tödlicher Bedrohung durch gewalttätige
+/o. suchtkranke
Angehörige/Unterdrückung
von Absonderungen (Hautausschlägen);
Komplementär: Alum. Ant-t. Bar-c. Bry. Cars. Cupr. Daph. Phos. Plb. Tab.
Tub.
Zinc. (‡ =
metallisches Op ‡).
Folgt
gut: Apis. Arn. Cadm-s. Calc-an. Cann-i. Cann-s. Cimic. Cocc. Coff. Gamb. Glon. Hyos. Laur.
Nux-v. Plb. Samb. Sep. Stram.
Gut
gefolgt von: Acon. Agar. Apis. Arn. Ars.
Interkurrent: Canth. + Nux-v. + Papin + Plb. Verstopfung; Sulph.
Vergleich:
Enthält Ammonium + Bor + Ca + Mg + gereinigte Opium Alkaloid Morphin etwa 5 –
10% + Codein (0,5-3 %) + Papaverin (0,1-0,5%) + Narcotin (1,5-12%) + Thebain
(0,3%) +
Narcein
(0,2%) + andere Alkaloide;
Comparison between Sacch and others.
Chel (= Schöllkraut/= Eclaire/= Calandine/=
Augenkraut/= Swallowwart/= stinkende gouwe/= Opium of the Gall-bladder). Heroin (aktiviert opiumeigene Rezeptoren).
Lac papaveris somniferi (= Milchsaft/= Op-ähnlich). Saxi. Argemone mexicana (getrocknete Milchsaft wird auch Chicalote-Opium genannt).
Comparison: Cladonia-p. and Op.;
Comparison between Sacch and Op.
Vergleich: Indium mit Op.
DD:
Acon. Alum. Bapt. Carb-v. Coff. Hell. Laur. Nux-m.
Siehe: Ranunculales
+ Teste Belladonnagruppe
+ Drogen
allgemein + Opiumderivaten
Bell (Hirnreizung/erweiterte Pupillen/verstopft) ó Hyos (Hirnreizung/erweiterte Pupillen/beruhigend/
nicht verstopft) ó Op
(beruhigend/verstopft)
Op
(schmerzlos) ó Clad
(wohlbehagen/trocken/schwerfällig/Verdauung/ Haut/Drüsen ó Carbn-s (< Nässe)
Cann-i/Op
(Schmerzlos wo Schmerz zu erwarten) ó Bapt (stinkt) ó Bell
(Delirium)
Cann-i./Op ó Dub-h. ó Tab
Von Opium abgeleitete o.
Opium-ähnliche Mittel
Arge-mex Saft als
Opiumersatz gebraucht
Esch:
enthält Morph/= Valer-ähnlich Substanzen
Heroin:
= Op + verachtet + gejagt//= Staph + nicht edel/= hergestellt aus Morph, 1898
Ham.
= Puls + Druck/stellt eigene Bedürfnisse hinter Pflicht/= Acon für Venen /Blutung/ Hämorrhoiden
Hyp.
= Arn für nervenreiche Teilen/‡ = Arsen + intensive ‡
Liliales Schmerz-Vermeidungs-Mechanismus
Luminal:
Schlaflos mit Hautbeschwerden + Migräne
Lup:
= Morph-ÄHNLICH,
Mag-p. “homoeopathic opiate”
Morph.
= Op + weniger aufgeweckt + mehr Schlafbedürfnis + Schwindel + Übelkeit
Narcein + Narcot.
(= Husten dämpfend) + Papaverin = ähnlich
Thebin =
Strych-ähnlich
Tela. haben penicillin- und opium-ähnlicheQualität
Opiumgruppe
Cham.
= Calc-p + heftig + Angst vor Wind/= Opium of homoeopathy
Croc-s.
= Calen-ähnlich/als
Op-Ersatzgebraucht (Kinder)/blüht wie Colch im Herbst + trocknes-warmes
Klima/= „rotes“ Gold
Lactrm-l.
= Op-ähnlich + sofort beruhigend +
harntreibend/siehe
Morph. = Op + weniger aufgeweckt + mehr
Schlafbedürfnis + Schwindel + übel/= Cod-ähnlich
Morph-m.
= Op-ähnlich + ÜBEL + erbrechen, kaum Schweiß/Hautjucken
Nuph. = Nymph-ähnlich/=
Yohimbinum-ähnlich/= Op-ähnlich/= Atro-ähnlich/enthält
Dig-ähnlicher Substanz
Op.
Pap-r.
= Klatschmohn/= Poppies/= Feuerblume
Pip-m. = Op-ähnlich/‡ = Caps = stärker akut +
schwächer chronisch ‡/= Benzodiazepam-ähnlich
Polys. = expanded polymer
of phenylethene (CH5CH=CH2)/= Schaumstoff
Prim-v. = Op-ähnlich + schwächere Wirkung/hat
Seneg-ähnliche Wirkung
Saxi. = Op-ähnlich/= Acon-ähnlich/= Calc + empfindLICH
Syzyg. = Op-ähnlich
Zinc. = für Nerven wie Ferr. für Blut/ ‡ = metallisches Op ‡
Unverträglich:
Gels. Ip. Nux-v.
Antidotiert: Aeth. Aloe. Amyg. Ant t. Ars.Atro.
Kohlenmonoxyde. Holzkohlenrauch.
Antidotiert von: Acet-ac. Aeth.
Alum. Ant-t. Arg-n. Atro. Aven.
Coff. Con. Cupr.
Cupr-act. Dig. Gels. Gins. Hell. Hep. Hyos.
Ip. Kali-n.
Kali-per. Lach. Mang. Merc. Morph. Mur-ac. Nat-m. Nat-s. Nux-v. Passi.
Picro. Plb.
Puls. Sang. Sars.Stram.
Strych. Sulph. Vanil. Verat. Verat-v. Vinc. Zinc. Ip + Mur ac für Folgen von Opiumgebrauch.
starker Kaffee (mit Essig o.
Zitronensaft).
Sauerstoffinhalierungen. Tea.
Vinum. Alkohol.
Wirkung:
7 Tage destruktiv/typhoid/psorisch/asthenisch
Allerlei:
Ursprung Euphrat/Tigrisdelta.
Morpheus
erschafft Papaver somniferum um Demeter’s Kummer wegen das Gehen ihrer Tochter
Persepone in der Unterwelt zu lindern.
Symbol vor
Morpheus (= Gott der Nacht)/Tantalos = Todesgott/göttliche Kraft. Mord/Selbstmord./
Shiva geweiht, Mohnsamen verwendet um
Wehrwolf zu werden
am
Niederrhein 6000. in Ägypten 5000 Jahre bekannt = politisch bestimmt/wird
manipuliert.
Opiumsaft
wird gewonnen durch Verletzung unreifer Kapsel Papaver somniferum/junge Pflanze
enthält noch keine Alkaloiden/alle Teilen außer Samen enthalten
Alkaloiden/Pflanze wächst im Anfang sehr langsam + blüht kurz/Vierfüßler meiden
+ Blattläusen/Gallmücke/ eine Rüsselkäfer/Schnecken weiden sich
bringt
leicht Bastarde hervor
Edgar
Allen Poe/Charles Baudelaire/Novalis/Coleridge
„Religion ist Opium für das Volk“ Karl Marx
=
heilige Substanz der Aphrodite/Venus/Holda
Repertorium:
OPIUM
(op.) [Hahnemann]
Geist/Gemüt: Trunken mit Stupor, Augen
brennend und trocken.
-
Bewusstlos, mit glasigen, halbgeschlossenen Augen; blassem Gesicht; tiefes
Koma.
-
Lebhafte Einbildungen, Exaltation des Gemütes. - - Hält einige Körperteile für groß.
-
Delirierendes Schwatzen, wobei Augen weit offen sind, das Gesicht rot und
gedunsen ist.
-
Säuferwahnsinn: mit Benommenheit der Sinne, und in Intervallen Sopor mit
Schnarchen; bei alten abgemagerten Personen; sieht Tiere; hat
Schreckensausdruck im Gesicht.
-
Willensschwäche, wie vernichtet. - - Nervös und reizbar.
-
Beschwerden von: außerordentlicher Freude; Schreck, Ärger o. Scham.
- Zum
Schreck bleibt noch die Furcht vor dem Schreck.
Schwindel: Empfindlich gegen Geräusch, Licht und (schwächsten) Gerüche.
-
Apoplexie mit Schwindel, Ohrensausen, Bewusstlosigkeit, rotem, gedunsenem
Gesicht; tetanische Starre. - - Blutkongestion zum Kopf mit Pulsieren in
demselben.
- Schwere im Kopf. - - Ohnmacht beim Aufstehen.
-
Schwindel und ein Empfinden von Angst beim Aufstehen; nach Typhus; auch von
Kopf: Kopfverletzung - - Benommen, betäubt, „Wie berauscht“.
Kopfschmerz < Augenbewegung. - - Chronische Hydrozephalus.
Augen: Pupillen sind erweitert und
gegen Licht unempfindlich.
-
Pupillen sind kontrahiert. Cholera
infantum. - - Verdunkelung des Gesichts.
- „Als
ob Augäpfel für Augenhöhlen zu groß“.
- Augen
glasig, hervortretend, unbeweglich. - - Stierer Blick.
- Rote,
halbgeschlossenen Augen, mit erweiterten, unbeweglichen Pupillen; Augen brennend,
heiß und trocken. - - Geschwulst der unteren Augenlider.
- Lider
hängen herunter wie gelähmt.
Ohren: Kongestion zu Ohren;
Hämatorrhoe.
- Gehör scharf; Glockenschlagen/Hähne krähen in
weiter Ferne hält sie wach.
Nase: Verlust des Geruchs. - - Nase
verstopft; trockene Coryza.
-
Stechen im rechten Nasenloch, wenn man einen langen Atemzug tut.
Gesicht: Gedunsen, dunkelrot und heiß;
rot; blass erdfarben, Gesicht und Augen
eingefallen mit roten Flecken auf Backen;
bläulich (purpurn) geschwollenes Gesicht.
-
Gesichtsmuskeln sind schlaff, die Unterlippen hängen herunter.
-
Zittern, Zucken und krampfhafte Bewegung der Gesichtsmuskeln.
-
Mundwinkel zittern; der Mund ist verzerrt. - - Venen im Gesicht aufgetrieben.
-
Gesicht eines 3 o. 4 Wochen alten Säuglings sah aus wie das eines alten Mannes.
-
Unterlippen/-kiefer hängen herunter. - - Schaum vor dem Munde.
Zunge etc: Lähmung der Zunge und
schwieriges Sprechen. - - Schwärzliche Zunge.
- Zunge
zittert, ist schmutzig-gelb belegt/klebrig. - - Geschwüre im Mund und auf
Zunge.
Mund: Trocken. - - Speichelfluss:
Blutspeien. - - Speichelabsonderung ist vermindert.
Schlund: Kann nicht schlucken; tägliche
Anfälle von Erstickungsgefahr, die durch unvollkommene Lähmung der
Schlundmuskeln bedingt wird. - - Trocken.
Magen: Durstlos. - - Durst; Nahrung abgeneigt o. Heißhunger
ohne
Appetit.
Verlangen nach Spirituosen; Verstopfung.
Übelkeit
und Erbrechen: Erfolgloses Brechwürgen bei Trinkern.
-
Erbrechen erst von Speisen, dann von einer fäzal riechenden Substanz;
Schluckauf; Durst; Kälte der
Glieder; verzerrtes Gesicht; Ileus; eingeklemmter Bruch.
-
Erbrechen: grün, blutig o. bitter mit heftiger Kolik und Konvulsionen; von
Fäces.
-
Schwere und Druck im Magen. - - Untätigkeit der Verdauungsorgane.
Bauch: Anschwellung der Milz.
-
Aufgetrieben, dabei Blähungen; anti-peristaltische Bewegungen, Aufstoßen und
Erbrechen; Gedärme scheinen ganz verschlossen, dabei ist beständiger Stuhl- und
Harndrang
vorhanden;
Angst; innere, fliegende Hitze; Betäubung.
-
Quetschende Schmerzen, „Als ob etwas durch enge Stelle gezwängt“; plötzliche
Schmerzen schießen durch bis in Hoden und Blase; unruhig und ängstlich
verändert er fortwährend die Lage; das Gesicht ist heiß, der Puls langsam;
Nephralgie. - - Krampfhafte Bewegungen der Gedärm; ballen sich wie um einen
harten Körper zusammen, im r. Hypochondrium.
Ileus.
Eingeklemmter Nabel- und Leistenbruch; Erbrechen von Fäces.
-
Bleikolik. - - Bauch ist hart, aufgetrieben, tympanitisch.- - Schlaffheit der
Unterleibsorgane.
Stuhl etc: Wässerig/schwarz/stinkend/schaumig
mit Brennen im Anus verbunden mit Tenesmus/unwillkürlich/übel
riechend/dünn/nach Schreck unwillkürlich.
-
Cholera infantum. - - Cholera mit typhoiden Symptomen, o. nach KamferGEbrauch
-
Verstopfung bei Korpulenten, gutlaunigen Frauen und Kindern. - - Stuhl geht in
harten, runden schwarzen Kugeln ab; Verstopfung: von Untätigkeit des Gedärms;
dadurch, dass der
Inhalt
im Dünndarm krampfhaft zurückgehalten wird, mit dem Empfinden, das letzterer
auseinander gepresst wird. - - Stuhlverhaltung durch Ileus o. Parese der
Intestina bedingt.
Harnorgane: Unwillkürlicher Harnabgang. - -
Harn: unterdrückt, dabei ist sie schläfrig, wie betäubt; Harnverhaltung: Blase
voll, nachdem Amme, die leidenschaftlich erregt, gestillt hat; infolge von
Sphinkterkontraktionen o. Lähmung des Fundus vesicae; geht schwer a
wie von
Atonie; ist selten und spärlich, dunkelbraun, mit ziegelmehlartigem Sediment.
- Strahl
durch Krampf im Blasenhals unterbrochen; Schneiden in Urethra. - - Hämaturie.
Männliche
Geschlechtsorgane: Geschlechtsteile erregt mit Erektionen;
o. Impotenz.
Weibliche
Geschlechtsorgane: Weiche Beschaffenheit des Uterus.
-
Profuse Menses, heftige Kolik, welche zwingt, sich zu krümmen; Drängen zum
Stuhl.
-
Amenorrhoe von Schreck; unbezwingliche Schlafsucht; Eklampsie.
-
Prolapsus uteri von Schreck. - - Stinkender Ausfluss aus dem Uterus. Nach Metritis.
- Nach Schreck droht Abortus, (im letzten Teil
der Schwangerschaft).
-
Während Geburt: hören Wehen auf; Koma; Stuhl- und Harn-Verhaltung; oft nach
Schreck.
-
Während und nach Wehen, Krämpfe mit Bewusstlosigkeit und Schlafsucht, offenem
Munde, Koma zwischen den Paroxismen. - - Nach Schreck: Lochien unterdrückt,
dabei Sopor.
-
Neugeborene sind blass, atemlos, Pulsieren im Nabelstrang. - - Ein mehrwöchentlicher
Säugling war nicht gewachsen, hatte aber ein greisenhaftes Aussehen. Glieder
waren
schlaff,
Haut runzelig; Schädelknochen waren während Geburt übereinander geklappt, Parietalbeine übereinander und über Okkiput.
- - Starke Bewegungen des Fötus.
Larynx: Heiser mit trockene Mund und
Schlund, wobei die Zunge weiß ist.
- Stimme
schwach und es bedarf bedeutender Anstrengung, um laut zu sprechen.
-
Laryngismus stridulus.
Atmung: Kurze Inspiration,
lange/langsame Exspiration, wobei Epigastrium eingezogen ist; feines
Rasseln/beständiger Husten/Sopor/bläuliche Gesichtsfarbe; Angst und Furcht zu ersticken; sieht aus wie Sterbender; > etwas
kalter Luft und Vornüberbeugen,
<
Rauchen/Wein. - - Erstickungsanfälle im Schlaf wie Albdrücken. Diphtherie.
- Schwere,
intermittierende Respiration „Wie bei Lungenlähmung“. -- Rasselndes Atmen; o.
tiefes, schnarchendes Atmen mit weit offenem Munde; stertoröse Respiration.
Husten: Anfälle von trockenem
Kitzelhusten, < nachts, schläfrig mit Gähnen, dabei schlaflos; o. mit
Lungenkrampf und bläulichem Gesicht; beim Trinken; mit schwierigem Auswerfen,
worauf Gähnen folgt; Sputa sind schaumig und besteht aus Blut und Schleim.
- Husten
mit Atemnot und bläulichem Gesicht.
Diphtherie.
- Husten
mit Schweiß am ganzen
Körper. Diphtherie.
Lungen: Brust
gespannt/zusammengeschnürt. - - Hitze in Brust.
- Blut
dick/schaumig/mit Schleim gemischt; starke Beklemmung; Brennen am Herzen,
Zittern, schwache Stimme; ängstlicher Schlaf mit Auffahren; Kälte in Beinen, Hitze
in Brust; besonders bei Trinkern.
Brust: Brennen am Herzen. - -
Pulsieren der Arterien und Anschwellung Halsvenen
- Puls:
wechselt; ist voll und langsam mit Schnarchen; schnell, hart mit ängstlichem
Atmen; unregelmäßig + -gleich/unmerklich; purpurne Färbung des Gesichts
(Zyanosis neonatorum).
Hals,
Rücken: Rücken
krampfhaft nach hinten gebeugt.
Glieder: Paralyse der Arme. - - Venen an
Händen aufgetrieben.
-
Zuckungen und krampfhafte Bewegungen der Arme und Hände „Wie bei Trinkern“.
-
Zuckungen und krampfhafte Bewegungen der Beine.
-
Schwäche, Taubheit und Lähmung der Beine. - - Schwere und Geschwulst der Füße.
- „Als
ob Unterglieder vom Körper getrennt und
Jemand anders gehörten“.
-
Konvulsivische Bewegungen der Glieder. - - Kälte der Extremitäten.
- Nach
Schreck zittern Glieder. - - Krampfhaftes Zucken und Taubheit der Glieder.
Nerven:
Krämpfe: von Gemütsbewegung, Schreck, Ärger etc.; von Annäherung Fremder (bei
Kindern); vom Weinen. Wirft die Glieder umher o. streckt die Arme rechtwinkelig
zum Körper; o. tetanische Starre, Opisthotonus mit seitwärts Rollen. Krampf
beginnt mit lautem Schreien; dann Schaum vor dem Munde; Glieder zittern;
Erstickungsgefahr; die Augen sind halboffen und nach oben verdreht; Pupillen
sind groß und gegen Licht unempfindlich. Zum Anfall ein tiefer Schlaf, Gesicht
bleibt dunkelrot und heiß; Stupor zwischen den Krämpfen.
-
Zuckungen, Zittern Kopf/Arm/Hand; hin und wieder Zuckungen der Flexoren; Körper
kalt; Stupor; > Körperbewegung und
Entblößung des Kopfes
- Wird
jede 15 Minuten ohnmächtig; schließt Augen; Kopf hängt herunter; bewusstlos;
Zuckungen; Seufzen. - - Starrheit und Empfindungslosigkeit.
- Mangel
an Empfänglichkeit für Arzneimittel; Mangel an vitaler Reaktion. - - Paralyse
und Unempfindlich nach Apoplexie; auch bei Trinkern/Greisen; Stuhl- und
Harnverhaltung.
Schlaf:
Schwerer, betäubter Schlaf mit rotem Gesicht.
-
Schläfrigkeit o. Sopor; mit stertorösem Atmen, warmem Schweiß.
- Ist
schläfrig, kann aber nicht schlafen gehen; mit gedunsenem Gesicht.
-
Betäubter Schlaf mit halboffenen Augen und Schnarchen.
-
Während des Schlafes zupft er an den Betttüchern; Seufzen; wollüstige Träume.
- Vor
Mitternacht betäubte Schlaflosigkeit mit schrecklichen Visionen.
-
Schlaflos mit verschärftem Gehör; in großer Entfernung schlagende Glocken und
krähende Hähne halten sie wach. - - Bewusstlosigkeit im wachen Zustand.
Zeit:
Remission während des Tages und Abends.
- <
Nachts und Morgens sich der Zustand.
Temperatur
und Wetter: Empfindlich gegen
kalte Luft.
- Bett
kommt ihr so heiß vor, dass sie kaum darauf liegen kann; > Kälte; <
Hitze.
Frost,
Fieber, Schweiß:
Ist steif und kalt; Frost und verminderte Wärme, Stupor, mit schwachem, kaum
merklichem Puls. - - Nur die Glieder sind kalt.
- Später
in der Nacht: Frost, Durst, Gliederschmerzen; heißer Kopf, schläfrig; nachher
Hitze mit Schlaf, Kopfschmerz; blassem Gesicht, galligem Erbrechen; dann
Schweiß, am meisten an den Beinen mit brennend heißem Empfinden.
-
Fieber, ganze Körper brennt, selbst wenn er in Schweiß gebadet ist, Gesicht
rot; Stupor; Schnarchen, bei offenem Mund; Glieder zucken; möchte sich
aufdecken.
- In den
klaren Intervallen klagt er über große Hitze im Kopf. Typhus.
-
Erhitztes Gesicht, kalte Beine; ist schläfrig, kann aber nicht schlafen.
- Schwitzt
am ganzen Körper, welcher brennend heiß ist; Schlaf und Schnarchen. Warmer, Morgens Schweiß,
muss sich aufdecken.
-
Schwitzt am Oberkörper; Unterkörper heiß und trocken.
- Kalter
Schweiß an Stirn. - - Typhoider Typhus des Fiebers, Stupor, kaum zu erwecken;
sprachlos; halboffene Augen, mildes Delirium o. lautes Sprechen; Wut, Singen,
Wünscht zu entfliehen; je dunkelroter das Gesicht ist, um so mehr ist Op.
indiziert; drohende
Gehirnlähmung
von starken Kongestionen.
Anfälle:
Nächtliche epileptische Anfälle; verbunden mit Geistesstörung.
Gewebe:
Plethora. - - Morbus coeruleus. - - Schmerzlose Eiterung, + Geschwüre.
-
Brennen o. Kälteempfinden in Venen. - - Zuckungen, wobei nur Flexoren in Aktion
treten.
-
Gesteigerte Reizbarkeit und Tätigkeit in Bezug auf Muskelbewegung.
-
Wassersüchtige Anschwellung am ganzen Körper.
Haut: Trockene Haut ohne Fieber. - -
Sehr lästiges Jucken am ganzen Körper, feines Stechen, selten empfindlich gegen
Berührung.
- Röte
mit Jucken der Haut. - - Blaue Flecke auf der Haut - - Blasse Färbung der Haut.
Lebensalter
und Konstitution: Passt besonders für Kinder und alte Leute.
- Passt
oft für Personen, welche dem Genuss von Spirituosen ergeben sind.
OPIUM (op.) * Two stages are seen in the provings:
MIND: - - Peaceful, dreamy.
Sensation of happiness, carefulness.
- Forgetful of sufferings. Painlessness of
complaints usually painful.
- Stupor and Koma. Koma from injury, fright,
apoplexy.
- AILMENTS from fright (convulsions, chorea,
and neurological disturbance).
- Complaints in children from FRIGHT of the
mother during PREGNANCY.
- Excitement, great flow of ideas, vivid
imagination.
- Impatience, irritation, nervousness. -
- Want of moral feeling.
- Beautiful or frightful delusions and dreams.
- Desire to escape from reality (Anh/Cann-i)
GENRALITIES: - - WARM-BLOODED. -
- << from heat.
- Ailments from fright, apoplexy. injury of
the head. - - Lack of vital reaction.
- Convulsions < heat, night, light, fright.
- - Ailments from drug withdrawal.
HEAD: - - Pain in back of head,
great weight Tere.
FACE: - - Flushed face, deep
red, hot, swollen, veins distented. - -
Looks dull, besotted.
- Hanging down of lower jaw.
MOUT: - - Paralysis of
tongue.
ABDOMEN: - - Colic, tympanitis,
post-surgical ileus (Raph).
AFTER: - - SEVERE CONstiüpation,
NO desite for stoll (Alum).Receding stool.
- Diarrhea from fright or joy. - - Constipation of newborns.
STOOL:- - Round, hard, black
balls.
BLADDER: - - RETAINED URINE or
involuntary urination after fright.
- Retention of urine in newborns.
FEMALE GENITALIA: - - Suppressed
menses, threatened abortion from fright.
- Cessation of labor with Koma and twitchings.
RESPIRATION: - - SNORING. -
- Breathing STOPS on going to sleep
(Grind, Lach). Wakes suddenly or has to be shaken to start again.
- DIFFICULT, SLOW and intermittent
RESPIRATION, as from paralysis of lungs.
EXTREMITIES: - - Trembling and
twitching of all limbs < after fright.
SLEEP: - - NARCOLEPSY, falls
into a heavy stupid sleep.
Sleepiness on reading or
concentrating.
- Sleepy
but cannnot sleep. - - Sleeplessness
from slight noises. - - Bed feels too
hot.
PERSPIRATION - -
Hot perspiration.
Op.
Repertorium:
Gemüt: Abwesend/will nicht teilnehmen
Abweisend
(eigene Kinder/Arbeit/Pflichten)
Angst
[vor Zukunft/was passieren wird/alleine (nachts)/ausspioniert zu
werden/Forderungen nicht zu erfüllen zu können/nachts]
Auffällig
Depressiv
# hilarious
Empfindlich
Enttäuscht
Fahren
in Auto - schnell + in Konkurrenz mit anderen
Irritiert
(und will alleine sein)
Gesellschaft
verlangt
Gespannt
Gesprächig
(+ kindisch)
Schnelligkeit
liebt (Autofahren/Rutschbahnen im Schwimmbad)
Sexuelle
Unterton/Fantasien
Sorglos #
sorgenvoll
Starren
Unattraktiv
selbst
Unkomunikativ
Wahn
„Als ob äußere Schalen brechen wird und innen Leere ist“/Gesichter werden
gefühlt/“Als ob im Treibsand“/“Als ob irgendwas o. jemand im Raum nachts“/ “Als
ob 2 Personen, andere Person steht neben mir”
Verlassen/im
Stich gelassen
Vertrauensmangel
Weinerlich
(+ >)/Weint
Träume: Sorgenvoll
Allgemein: „Als ob Stuhl zu hart“
Repertorium:
Gemüt: akut/+ körperlichen Symptomen/+
Ohnmacht/+ Schwäche
Abergläubisch
Abscheu
gegen das Leben
Aktivität
verlangt danach (beim Schweiß)
Albernes
Benehmen (bei Kindern)
<
Alkohol/Alkoholismus (akut)
Angesprochen
zu werden abgeneigt
Angst
[nach Abort/mit behinderter Atmung/während Fieber/mit Furcht/über
Geschäfte/während Hitzewallungen/während Menses (mit Zorn)/im Schlaf/nach
Schreck (wenn die Furcht nach einem Schreck zurückbleibt)/während
Schwangerschaft (Furcht vor Abort in 2en Hälfte)/treibt von einer Stelle zur
anderen/i.B. auf die Zukunft]/Qualvolle Angst (mit Beklemmung/bei
Verletzungsschock)/Furcht [nachts (durch Krämpfe im Darm)/Amenorrhoe aus Furcht/auffahrend/chronisch/durch Diarrhoe
(mit Furcht)/vor Dunkelheit/ermordet zu werden/erwachend (aus einem
Traum)/essend/vor Extravaganz/vor Gespenstern/mit Herzklopfen/während
Menses/vor Näherkommen, Annäherung von anderen/plötzlich (gefolgt von Diabetes
mellitus)/Ratten/vor Schlaflosigkeit/wegen eines vorangegangenen Schrecks/vor
Schwindel/vor Skorpionen/vor dem (drohendem) Tod/treibt ihn von einem Ort zum
anderen/überfahren zu werden gehend ins Freie/Harnverhaltung durch Furcht/vor
dem Verhungern/Vögel/während Wehen/zittrig]
Furchtlos
Antworten
abgeneigt/antwortet falsch, unrichtig/antwortet nicht, wenn
gefragt/langsam/Stupor kehrt schnell nach dem Antworten wieder/unfähig zu
antworten (wenn verletzt wurde)
Aphasie
(mit typhusartigem Fieber )
Argwöhnisch,
misstrauisch
Auf-/Zusammenfahren
[erwachend (“Als ob erstickt”)/während Hitze/durch Geräusche/während
Hitze/leicht, bei geringem Anlass/aus dem Schlaf/einschlafend/im Schlaf/durch
Schreck und “Wie durch Schreck”]
Aufstehend
vom Bücken
Begreifen,
Auffassungsvermögen - leicht
Behendig,
beweglich geistig
Beißen
(im Arm/beißt in Finger/beißt Hände/Kindern/während Konvulsionen/beißt
Menschen/beißt sich selbst)
Leicht
beleidigt (durch frühere Beleidigungen)
Beschwerden
durch – Alkoholismus/Angst/Beleidigungen, Beschimpfungen/betrogen
werden/Enttäuschung/Gemütserregung (Kinder erkranken dadurch auf bestimmten
Zeiten)/Freude (plötzliche/übermäßige)
Gemütsbewegungen
Heimweh
Kränkung,
Demütigung
Kummer
Nach
Missbrauch, Misshandlung [nach sexuellem Mißbrauch (bei Kindern)]
durch
Verlust der Position
Scham
seelischen
Schock
Schreck
(mit Furcht/bei Kindern/während Menses/durch Anblick eines Unfalls/durch
frühere Schreck)
Tadel
Tod von
geliebten Personen (bei Kindern)
Durch
(angenehme) Überraschungen
Verlegen
Vorwürfe
Zorn
(mit Angst/mit Schreck)
Bestimmt
Betäubung
[erwachend/während Fieber/Frost/Hitze/zwischen den Anfällen/”Wie durch Rauch im
Gehirn”/beim Schweiß/bei Schwindel/wacht nur schwer auf)
Beten
(morgens)
Bewusstlos
viele Formen
Bittet
um nichts
Blasphemie,
Gotteslästerung (und Fluchen)/boshaft
Brütet,
grübelt
Bulimie
Delirium
<(<(<( viele Formen )>)>)>
Demenz
[mit Masturbation/Dementia senilis (mit albernem Gerede)]
Denken
abgeneigt
Destruktiv,
Zerstörungswut
Eifersucht
(auf Personen in der Umgegend)
Ekstase
(erotisch/während Frost)
Empfindlich
[gegen Berührung/gegen (geringste) Geräusch/gegen Gerüche/Mangel an Empfindlich
(während Frost)/gegen Schmerz/vor Umgebung/von falsche Einschätzung]
Entmutigt
(und mürrisch)
Entrüstet,
empört (durch allgemeines Unbehagen)
kindliche
Entwicklungsstillstand
erkennt
eigene Verwandten nicht
<
Ermahnungen
Ernst
Erotisch
(anfallsweise)
Erregt
(</nachts/während Fieber/während Hitze/nervös)
Erschöpft
geistig (erwachend)
Erschrickt
leicht (erwachend/während Fieber/Augen schließend)
<
nach Erwachen
weigert
sich zu Essen
Extravaganz,
maßlos/exzentrk, überspannt (nachts)
Macht
Fehler; macht [i.B. auf Orte/schreibend (läßt aus Buchstaben aus)/i. B.- auf
Zeit]
Feige
versucht
zu Fliehen (im Delirium/während Fieber/bei Kindern/auf die Strasse/bei
Wahnideen/um wegzulaufen)
Flucht
(nachmittags/bemerkenswerte Freiheit zu tun, was er tun
muss)/grausam/grob/hartherzig, unerbittlich/Hass/hinterhältig, hinterlistig,
falsch, verschlagen
Froh
(nachts/# Kummer/# traurig/bei Betrunkenheit/während Frost/gefolgt von
Reizbarkeit/während Hitze)
Während
Frost
Gedächtnisschwäche
(für was er gelesen hat/für Personen/für Worte)/Gedächtnisverlust/Gedächtnis
gut, aktiv (während Fieber)/Gedächtnisverwirrung
Gedankenandrang,
einstürmende Gedanken, Gedankenfluss (nachts/verursacht Schlaflosigkeit)
Gedanken
hartnäckig (an Mord)/schnell/überlegt, bedacht (die ganze
Nacht)/unstet/Vergehen, Schwinden (lesend)/wandernd, umherschweifend
In
Gedanken versunken
hat kein
Gefühl für Gefahr
Gefühllos,
hart
Geheimnistuerisch,
verschlossen
Gehobene
Stimmung
Geistesabwesend
(verträumt)
Geisteskraft
erhöht
Geisteskrankheit,
Wahnsinn (# Stupor/bei Alkoholikern/bei Augenentzündung/und dumm/mit Verlangen
zu fliehen/während Frost/mit rotem Gesicht/mit Hitze/mit Lachen/mit
Lähmung/durch Masturbation/und schlaflos/durch Zorn)
Geistige
Anstrengung abgeneigt/< (unmöglich)/Verlangen danach
Geräusche
abgeneigt/Neigung Krach, Lärm zu machen
Gerissen,
schlau
vernachlässigt
sein Geschäft
Geschäftig,
betriebsam (während Fieber/während Hitze)
Gesellschaft
abgeneigt (während Hitze/verlangt nach Einsamkeit)
Gesicht
heiß
Macht
Gesten, Gebärden [mit großer Ausdauer/unwillkürliche Fussbewegungen –
stampft/unwillkürliche Handbewegungen (fährt mit den Händen durch die
Luft/Greifen/zupft an Bettwäsche/zupft an Bettwäsche während Frost/im
Schlaf/beim Schweiß)/konvulsivisch/lächerlich o. albern/sonderbare Posen und
Haltungen/”Als ob tastet (in der Dunkelheit)/wunderlich]
sagt, er
sei gesund wenn sehr krank
Gleichgültig,
Apathie [gegen alles/gegen Angenehmes/gegen Äußerlichkeiten, Äußerliches/nach
Delirium/bei Epilepsie/gegen feinere Empfindungen/während Frost/gegenüber
Freude anderer Menschen (und deren Leiden)/freudlos/während Frost/klagt
nicht/gegen Leiden/gegen Reizendes, Unangenehmes/gegenüber Schmerz/stoisch
gegenüber dem, was geschieht/gegen Vergnügen]
Glückseliges
Gefühl
Grimassen
(im Schlaf)
Zu
großzügig
Hast,
Eile (vor der Arbeit/bei geistiger Anstrengung/bei dem womit er gerade
beschäftigt ist)
Verlangt
nach Hause zu gehen
Heftig,
vehement (vor Schlaf)
Heimweh
Hellsehen
Während
Hitze
Hochgefühl
[nachts/# Kummer/# Sorgen/glückselig/bei Kindern/beim Schweiß]
Hoffnungsvoll
(# Entmutigung)
Hypochondrie
Hysterie
(mit Hypochondrie)
Mangel an
Ideen, Einfälle/Reichtum an Ideen (nachts/während >Hitze)
Idiotie/imbezil
(Raserei, stampft mit den Füßen)
Krankhafte
Impulse, Triebe (gewalttätig zu werden)
Indiskret,
taktlos
Intellektuell
Irrational
Heulen
Heulen/jammern
(im Schlaf)
Kindisches
Verhalten
Klagen
[niemals/im Schlaf (komatös)]
Klammert
sich/hält sich an anderen fest
Klarer
Verstand (während Frost/beim Schweiß)
Kleptomanie
Koma
mehrere
Konzentration
- gut, aktiv/schwierig (bei Kindern/Studieren/unmöglich)]
Kühn
Kummer,
Trauer (durch lange vergangene Beleidigungen/durch Betrug, Täuschung/über
Kränkungen/mit Seufzen)
Kurz
angebunden
Lachen
(nachts/delirös/über Kleinigkeit/krampfhaft/laut/unwillkürlich)/Lächeln
Langsam
Lasziv,
lüstern (mit Erektionen/mit Impotenz)
Launenhaft,
launisch (weist Dinge zurück, die er haben wollte, sobald er sie bekommt)
Lebensüberdruss
Lebhaft,
munter (während Fieber/beim Schweiß)
Liebevoll,
voller Zuneigung, herzlich
Lügner
(lügt, sagt nie die Wahrheit, weiß nicht, was sie sagt)
Lustig,
fröhlich (# Zorn)
Manie (Besessenheitswahn/mit
Raserei/mit unschicklichem, ungehörigem Verhalten)
Meditieren,
Nachdenken (nachts)
Milde
Moralischem
Empfinden; Mangel an
Morphiumsucht
Murmeln
[während Fieber/im Schlaf/beim Schweiß/in sich selbst)
Mürrisch
(nachmittags/bei Kindern/durch Träume)
Mutig (#
Entmutigung)
Nymphomanie
Orientierungssinn
vermindert
Phantasien
– angenehm/lasziv (mit Impotenz)/lebhaft/verhindert Schlaf/beim
Schweiß/übertrieben, hochfliegend (nachts/während Hitze/und
schlaflos/schrecklich/unangenehm
macht,
schmiedet viele Pläne (gigantische Pläne/rachsüchtige Pläne, plant Racheakte)
spielt
Possen (# Traurigkeit/im Delirium/bei Kindern)
Raserei,
Tobsucht, Wut [abends/erneuert durch Berührung/mit Epilepsie/nach epileptischem
Anfall/beim Schweiß]
Redegewandt
Redselig,
geschwätzig (im Schlaf)
Zerreißt
Gegenstände
Reizbar,
gereizt[Tag und Nacht/nachmittags/# Freude/wenn aufgeweckt/wenn gestört
wird/bei (Kopf)schmerz/während Zahnung]
Rollt,
wälzt sich auf dem Boden herum
Ruhe -
Verlangen nach
Ruhelos
[nachts/# Stupor/ängstlich/durch Bettwärme/Herumwerfen im Bett/bei epidemischem
Fleckfieber/während Hitze/innerlich/bei Kindern/während Menses/beim Schweiß]
Schamlos
(bei Kindern)
Beschwerden
im/nach Schlaf/Schlafmangel/Schlafwandeln
Schlagen
[schlägt um sich auf eingebildete Objekte ein/bei Kindern/schlägt sich (seinen
Kopf gegen die Wand und gegen Gegenstände)]
Schließen
der Augen <
Schmollen
Schnell
im Handeln
Schreckliches
und traurige Geschichten greifen sie stark an
Schreiben
- Talent zum flüssigen Schreiben
Schreien
[anfallsweise/während Fieber/< Husten/bei Kindern/vor/während
Konvulsionen/im Schlaf/beim Schmerz/beim Schweiß]
Schüchtern,
zaghaft (Geschäften durchführend/schamhaft)
Schweigsam
(während/beim Schweiß)
Seelenruhe,
gelassen/Selbstbetrachtung
Selbstkontrolle
- Verlust der Selbstkontrolle/Mangel an Selbstvertrauen
Seufzen
(im Schlaf)
Simuliert
krank zu sein (bei Kindern)
Singen
(ausgelassen, fröhlich/während Fieber/monoton)
Sinne -
abgestumpft, stumpf/pervertiert/scharf/Vergehen, Schwinden (mit Schwindel)/verwirrt,
durcheinander
Sitzen
geneigt
Sonderbar,
fremd, merkwürdig - alles erscheint
Sorgenvoll
Spaßen
Spät -
zu spät; ist immer
Sprache
- beeinträchtigt, unnatürlich/delirös (mit weit offenen Augen)/hastig,
eilig/kurz und bündig/langsam/laut/Schwatzen/schweift von einem Thema zum
anderen, abschweifend (nachts)/überzeugend/undeutlich/unverständlich (mit
Schwindel)/unzusammenhängend (erwachend/nach Schlummer)/verworren
Spricht
– vom Geschäft/lernt langsam/im (komatösem) Schlaf/mit sich selbst
Springen
(aus dem Bett)
Starrt
gedankenlos
Stilles
Wesen
Stimmung,
Laune - veränderlich (beim Schweiß)/wechselnd, wechselhaft
Stöhnt –
im Schlaf/und schlaflos
Streitsüchtig
(abends)
Stumpfheit
(“Wie betrunken”/bei Betrunkenheit/bei Diabetes/erwachend/während
Frost/Hitze/durch Gemütsbewegungen/bei Kindern/lesend/beim Schweiß/bei
Schwindel)
Stupor
(apoplektisch/Gehör überempfindlich/mit herunterfallendem Kiefer/nach
Konvulsionen/bei durch Schreck unterdrückten Menses)/Torpor
Suizidneigung;
Neigung zum Selbstmord (durch Erschießen/durch Gift/durch Traurigkeit)
Tadelt
sich selbst, macht sich Vorwürfe
Theoretisieren
Tod -
Gedanken an den Tod/Gefühl des Todes/verachtet den Tod; Todesverachtung/wünscht
sich den Tod, möchte sterben/verlangt zu töten
Tollkühn,
verwegen
Tourette-Syndrom
Trance
Traum;
wie in einem
Traurig
[morgens/nachmittags/bei Diabetes/erwachend/während Fieber/während Hitze/mit
Beschwerden des Kopfes/während Kopfschmerz/mit Suizidneigung]
trübsinnig
Überaktiv
Unanständig,
unzüchtig (Lieder)
Unaufmerksam/unaufrichtig/unbarmherzig/unbeständig
Unbehagen
Unbekümmert
Unbesonnen,
unachtsam (bei Geistesgestörtheit/aus Überschwenglichkeit)
Unentschlossen,
schwierig Entscheidungen zu treffen (wankelmütig)
Ungeduld
Ungeschickt
(stößt gegen Sachen)
Untätig
Unverschämt/unzüchtig,
obszön (Lieder)
Unzufrieden
(nachmittags)
Unzuverlässig
(bei Versprechungen)
Vergeßlich
[vergessliche Alkoholikern/durch Gemütsbewegungen/vergisst den Zusammenhang
aufeinanderfolgender Gedanken (nach Apoplexie)
Verlangen,
Wunsch nach - nach nichts/voller Verlangen (nach Unerreichbarem, nicht
Erhältlichem)
“Wie
verlassen zu sein”/”Wie isoliert”
Vernachlässigt
- Geschäft
Versteckt
sich (bei alten Menschen)
Vertrauensvoll
Verwegen
Verweilt
bei vergangenen unangenehmen Ereignissen
Verwirrt
geistig [morgens/nachmittags/”Wie nach einem Rausch”/erwachend/nach
Essen/während Hitze/i.B. auf eigene Identität (Gefühl der Dualität)/nach
Kopfverletzung/nach Schlaf/beim Schweiß/mit Schwindel/sitzend]
Verzogene,
mißratene Kinder
Verzweiflung
(bei Masturbation)
Vorsichtig
Wachsam
Wahnideen
<(<(<( viele )>)>)>
Weint
[nachts/nach Erkältung/erwachend/nach Husten/kann nicht weinen, obwohl er
traurig ist/über Kleinigkeiten/während Konvulsionen/leicht im Schlaf/mit
Schluchzen (im Schlaf)/während Schmerz/beim Schweiß/unwillkürlich]
Verlangt
zu weinen (immer/die ganze Zeit)
Wimmern,
Winseln [nachts/im Schlaf (komatös)]
Widerspenstig/verträgt
keinen Widerspruch
Widerstreit
mit sich selbst
Wildheit
Will
nichts
große
Willenskraft, Anstrengung des Willens/Verlust der Willenskraft/Willensschwäche
Witzig,
geistreich
Wohlwollen,
Güte
Zeit
scheint kürzer; vergeht zu schnell
Zerstreut
Zorn
[abends/# Fröhlichkeit, Frohsinn/# Hochgefühl/# Possenreißen,
Possenspiel/ergreift die Hände der Umstehenden/heftig /beim Kinde/über Schmerz/und
weint vor Schmerz/durch Widerspruch/wirft mit Gegenständen]
Zufrieden
(nachts/und still/vergisst alle Beschwerden und Schmerzen
Zurückhaltend,
reserviert
Schlaf: Ängstlich
Benommen,
dumpf
Coma
vigile
Dösen
(während Fieber)
Durcheinander,
verworren
Einschlafen
– mittags/mit Erstickungsgefühl/während Frost/während Hitze (alten
Menschen/beim Kinde)/nach Konvulsionen/beim Schweiß/spät
Gestört
[durch einen Alptraum/bei Delirium/während Erektionen/durch
Erstickungsgefühl/durch
das
geringste Geräusch/leicht/mit Schwindel/durch Träume/durch (schreckliche)
Visionen, Phantasiebilder/durch Zuckungen]
Komatös
(anhaltend/bei Apoplexie/mit Atmungsbeschwerden/mit Durst/mit
Hitze/während/zwischen Konvulsionen/mit Schnarchen/mit Schweiß in der
Nacht/durch Sonnenstich/bei Urämie)
Schwer
Tief
[morgens/nach Mitternacht > gegen Morgen/bei alten Menschen/während
Frost/während Hitze/nach (epileptischen) Konvulsionen/zwischen Konvulsionen/bei
Urämie]
Träumt
im Wachen
Unterbrochen
(durch Auffahren, Aufschrecken)
Betäubend,
“Wie betäubt” beim Schweiß
Erwacht
- nach Mitternacht - 3 h – durch Husten/5 h mit Stuhldrang/mit
Erstickungsgefühl/durch geringes Geräusche/häufig/durch Husten/”Wie durch
Schreck (durch Träume)/schwierig/wegen Schwindel/durch Träume/durch
Übelkeit/unmöglich
Gähnen
[anhaltend/+ anderen Beschwerden/während Hitze/nach Husten/bei
Konvulsionen/beim Schweiß/nach Stuhl]
Halbschlaf
(hört alles)
Lage -
Beine – angezogen/in Rückenlage/l. Seitenlage unmöglich
Leicht,
nicht tief (hört jedes Geräusch)
Ruhelos
(vor Mitternacht/mit Abdecken, Entblößen/durch Träume)
Schlaflos
(<(<(< viele >)>)>)
Schläfrig
(<(<(< viele >)>)>)
Stupor,
schläfrig
Unerquicklich
(morgens)
Verlängert
Träume:
Alpträume, Alpdrücken/angenehm/ängstlich/Bürgerkrieg/sich verändernde
Dinge/Drachen/erfolglose Anstrengungen/erotisch (mit
Pollutionen)/erschöpfend/erstochen zu werden/zu fallen, zu stürzen (von einer
Höhe herab)/schreckliche Fratzen/fröhlich/fürchterlich/geistige Anstrengung/Gespenster/schwarze
Gestalten/Bürgerkrieg/lasziv, lüstern/lebhaft/von
Lethargie/lustig/phantastisch/Reisen/ruhelos/Schläfrigkeit/Schlangen/Schneiden/schrecklich/Skelette/Streitigkeiten/Teufel/Tiere/traurig/unangenehm/Unglück/verdrießlich/von
Versagen, Fehlschlägen/viele/Visionär/Wecken den Patienten/Wild
(Emotion)/wundervolle/Zorn
Repertory:
[Janet Snowdon]
Sensitivity (very contented with
life/calm/vague/detached/ohne Empfinden/verbessert Beziehung zu Kindern/möchte
nicht berührt o. angeschaut werden)/Carefree (sagt Verabredungen ab/kocht für
Familie nicht, wie üblich)/überzeugt das alles richtig sein wird/nicht berührt
bei Emotionen anderen) /Anxiety (Erwartungsspannung)/Isolation/ Shame/Apathy/Confusion/Industry/Self
Hatred/Anger/Truth/Religion/Lies/Death
Mind: Abrupt/rough/absorbed/abstraction of mind/desires activity (#
lassitude/creative activity/restless/+ sleepless)/affectionate/mental agility
Ailments from: [offending/wounded honor/mental shock/humiliation (+
anger)/reproaches/shame)]/alcoholism/amative/amorous/desires amusement
Anger (# tranquility/from contradiction/about disorder/easily/with
self/morning on waking/wiolent/on waking)/aversion to answer/answers
slowly/antisocial
Anxiety [when alone/# contentment/indifference(„As if all her conscious
anxiety had gone into her subconscious and her conscious was anxiety
free)/about his children +/o. family/of conscience/in darkness/on waking from
frightful dreams/about future (coming day)/on waking]/Fear: [of bed/losing
control/of dark/neglects duty/of failure/“As if something will happen“/of
misfortune/in narrow places/opinion of others/to go to deep sleep (+
dreaming)]/frightened easily/fearless (in spite of danger)
Audicity/aversion to her own children/awkward (drops things/strikes
against things)/biting (during coition/nails)/busy
Carefree/aversion o. desire for caresses/censorious (of
oneself)/chaotic/must check twice or more/childish
behaviour/clairvoyance/clarity of mind/cleanliness/coma/company
[desires/aversion (desires solitude/of intimate friends/loaths company of men)]
Complaining/concentration (active/difficult)/confident/want of
self-confidence/confuse (time)/>
consolation/content (forgets ailments and pain/with self/morning/with
the world)/cruel (towards cats)/has no sense of danger
Delusions [is accused/being alone (in the world)/is not appreciated/is
betrayed/body looks ugly/committed a crime/is a criminal (+ others kn ow it)/is
criticized/dead/is despised/everything is dirty/being doomed/being double/one's
space is being invaded/being laughed at and mocked at/legs too long/is
lost/living things are creeping into his mouth at night/neglected his duty/is
neglected/is poisened/is poor/is ruined/= seperated (from self/world)/sees
skeletons/stands besides self/strange (everything/“As if in a strange
land“/familiar things/surrounded by strangers)/is tall/walking into a trap/is
trapped/everything seems unreal/the other world seems close to her/is in a
parallel woorld/woems/wrong (has done wrong/everything/has sufferd)/
Depersonilized/full of desire (for grandeur/unattainable things)/despair
(of life/of social position)/detached/determined/dictatorial/discontent/disgust
for self/sensitive to disorder/personal disruption/doubtful/sceptical//“As if
in a dream“/dresses (indecently/womanly)/drinks more than she should/“As if has
taken drugs“/dull
feeling at ease/womanish/efficient/organized/suppressed
emotions/ennui/teddum/euphoria (# sadness)/(desires) excitement/lascivious
fancies/fastitidious
Wants to fight/forebodings/forgetful/forsaken („As if
isolated“/joyless)/frivolous/giggling/jesting/laughing (at trifles)
Hardhearted/inexorable/hatred (of persons who offended him)/haughty/“As
if heavy (somewhere)“/heedless/honest/humiliated/ideas abundant/clearness of
mind/impatience (+ anger/about own children/about trifles)
Inactive/indifference o. apathy [+ desire for feeling/to agreeable
things/to business affairs/to own children/to own condition/to (domestic)
duties/+ ennui/to everything/to external impressions/to external things/to own
family/to usual intellectual occupation/to irritating, disagreeable
things/joyless/to life/to loved ones/toward others/to pain/to parents/to pleasure/to
suffering)/
Indignation/industrious/mania for work/mental
insecure/intolerant/irresolute/indecision/irritable (afternoon/+
discouragement/when disturbed/to own family/before menses/when
questioned/taciturn)/
Jealous/lascivious/lustful/longing for good opinion of
others/loquacity/mania (# depressed/sexual in
women)/manipulative/materialistic/meditating
Memory weak (for dates/for what has happened/where has put
objects/words)/before menses/mischievous/makes mistakes in names/mood
changeable/wants moral feeling (without remorse; disposition to become a
criminal)/morose/taciturn/morphinism/mutilating his body/> occupation/easily
offended/desirs order/patience/peaceful/playful/desires to play (in water)/
Positive/Sensation of power/prays/quarrels/rage o. fury (+
cursing)/occuPIED with religion (melancholic)/remorse/reproaches
(self/others)/reserved/resignation/cannot rest when things are not in the
proper place/
Restless (anxious/of conscience/on waking)/desires to be rocked/rude/sad
(after coition/on waking)/loves
seaside/secretive/self-destructive/selfish/egoism/senses acute/
Sensitive (to criticism/to nature + natural objects/to noise/to opinion
of others/to sensual
impression/desires)/sentimental/shameful/sighing/slow/space-out feeling/speech
(slow/hesitating)/staring/thoughtless/easily startling/everything seems
strange/strikes (himself/knocks head against wall and
things)/stupor/succeeds/suspicious/taciturn (about trifles)/talking (about
sex/in sleep)/mental tension/
Thoughts (sexual intrude and crowd around each other/rapid/quick/rush of
flow/sexual/vacant/vague)/time = appears longer; passes too slow)/torments
himself/aversion to be touched/tranquil, serene; calm (from heavy rain)/tells
the plain truth/unconscious/unfeeling/hardhearted
feels unfortunate/Inattentive/“As if everything seems
unrel/violent/(>) weeps (easily/after slight emotion)/contradiction of
will/“As if he has 2 wills)/writes indistinctly
Vertigo: + head = heavy/lying/+ nausea/standing/
Head: Congestion/constriction (band o. hoop/ext neck/forehead)/“As if scalp
contracts“/full/heavy (forehead)/“As if light“/“As if numb“ [forehead (evening
ext to bridge of nose)/vertex)]/pain
Pulsating (ext to ear/vertex)/“As if shaking“/tingling (vertex (l./r.)
Eye: Heavy lids/itching/lachrymation/opening lids = difficult/pain
(l./sore)/photophobia/pupils conracted (pinpoint)/“As if tired“
Vision: Sees blue (halo of fie)/blue fire/foggy (> closing)/rays/objects
swim
Ear: Heat (r.)/Noises (humming/singing/r.)/pain l./“As if stopped“)
Hearing: Acute/impaired („As from cotton in ear“/r.)
Nose: Catarrh/cold/coryza (l./morning)/heavy/itching
(l./morning)/obstruction (l./r./morning on waking)/smarting, burning ar
root/perspires in/complaints of sinuses/acute smell/sneezing (after
rising)/tingling in tipp
Face: Cracks in corners of mouth (l.)/eruptions [cheeks (r.)/herpes about
(upper) lips/red on cheeks/urticaria]/heat (flushes)/pain/swollen upper lip
(ext to nose)
Mouth: Biting on cheek talking o. chweing/Bleedin gums (cleaning
them)/discolored tongue (heavily white coated/yellow)/heat/itching
(palate)/pain/saliva (cool/frothy/sour)/salivation/wanting loss of
taste)/ulcers (inside of lips/painless)
Teeth: Chattering/“As if
corroded“/sore, bruised/sensitive (brushing)
Throat: Choking/coated/“As if cold“ (esophagus/“As from
peppermint“)/constricted/dry/heat (after cough/ext stomach)/inflamed (r.)/“As
if a lump“/“As if mucous“/mucous (thick/yellow)/“As if narrow“/pain/deire to
swllow constantly (from thick mucous)
External throat: Cervical glands (pain/swollen)
Stomach: Appetie [dimished/increased (+ nausea/after eating/perspiring/on
waking/< walking)/wanting (morning)]/“As if a ball“/empty (without
hunger/during nausea)/eructations/“As if full“ (after eating/+ oppression of
breathing)
Stomach: Heartburn/hernia, hiatus/nausea [after eating (temporarily)/before
eating/while riding in a carriage or on cars/pain/thirst (on waking)/vomiiting
[easy/after eating (late at night)/r./painless]
Abdomen: Distension/elongated/eruptions (eczema)/pain/restless,
uneasiness/tension (> pressure/>
bending double)
Rectum: Constipation (ineffectual urging and straining/insufficient/from lack
of peristaltic action/diarrhea/pain/urging (painful)
Kidney: pain r./stitching
Urine: Pale
Male genitalia: Sexual desire dimished/increased/wanting
Female genitalia: Menses (absent/copious/dark/too
frequent/painless/scanty/traces of menses inbetween periods/orgasm
wanting/pain/scratching with hands during coition/ Sexual desire
[dimished/increased (morning in bed)/wanting]
Larynx: Cold sensation in Larynx/constricted/voice croaking
Respiration: Anxious/arrested/difficult („As if burned“)/impeded,
obstructed with anxiety
Cough: Afternoon 15 h./in general/dry (from tickling in larynx)/< lying/on
first lying down/talking/rickling (< lying down)
Chest: Anxiety/internal cold/conscious of heart's action/constricted (after
coition/ext throat/l./sighing)/
Heat (flushes/inflamed axilla glands (r.)/pain/palpitation of heart [ext
throat/morning (after breakfast)]/
mammae (sensitive/soft/swollen)
Back: pain/stiff ervical region (bending forward)/lumbar region
Extremities: Awkward (drops things)/“As if legs will buckle“/cold
(hands and feet/hands/feet)/felon = inflammation)/heat [foot/hand (dry)]/heavy
(lower limbs)7inflamed joints in fingers/itching (lower
limbs/thigh/wrist)/nails brittle (fingers)/pain/scratcching with hands (during
coition)/stiff (ankle)/tingling [foor (while standing)/hand/leg/upper
limbs/twitsching [foot/lower limbs (r.)/thigh]/warts on foot-soles/weak [leg
(afternoon)/lower limbs]
Sleep: Anxious/disturbed (from anxiety/by cough)/heavy/light/curled up like a
dog/prolonged/restless/sleepy (afternoon/13 h./driving/evening)/sleepless (from
anxiety/from coldness)/unrefreshing/waking [too early/frequent (+
anxiety)/night/after midnight (2 h. (from chill)/2.30 h./after 3h./after 3.30
h./4 h.]
Dreams: Being sexually abused/accidents (with a car)/alarms/amourous
(gentle/raw)/angel (crying about one)/anger/anxious „As if all her conscious
anxiety had gone into her subconscious“)/barren land/beetles
(black/eating)/boat/old boyfriend/cats (black/having sex)/baby
sitting/clairvoyant/cleaning/confused/contamination/cooking (meat)/dancing (in
a circle)/danger (from water)/dead (bodies/mother)/difficulties on
journeys/disguise/drowning/drug dealers/eating insects/excrements/falling
fire/flood (sweeps away and dismembers)/flying/old friends/funerals/guilt/hair
(shaving of in axillae/having cut)/hiding/horrible/house (moving)/humiliation
(sexual)/insects/jealous/lizard/money/participates in her dreams rather than
observing (= lucid)/taking photographs/being pregnant/prosperity/has sex with
several people/sexual identity (ambiguous about
it)/shameful/shopping/stool/submarines/being in the
sun/swimming/trees/tunnel/unremembered/vivid/water (muddy)
Chill: In general/afternoon 16 h./body = icy cold
Skin: „As if bitten by insect“/“As if skin would burst“/contracted/eruptions
[blisters (itching)/like fleabites/itching/< use of soap/from sun/urticaria]/itching
(without eruptions)/stinging „As from pins and needles“/unnaturally
radiant/sensitive (to touch)/warts
Generals: Afternoon (15 h./16 h./17 h.)/> open air/analgesia/anaesthesia (=
unsensibility)/> hot bathing/> after coition/> after eating/physical
euphoria/euthanasia/faint/
Foods and drinks: <: alcoholic drinks (excessive hangover)/choc;
Aversion to: diary products/meat/milk/meat/tea/tabac; Desires: alcoholic
drinks/carbonated drinks/cold drinks/(cold) water/warm drinks/hot drinks/bacon/carrots/choc/coff/fruits/fruit
juice/ginger/meat/pastry/raw food/soda water/spices/wine;
Flushes of heat (evening/+ perspiration/in room)/lack of vital heat/“As
if hot“ (# with cold sensation)/heavy (afternoon)/inflamed sinuses/after
intoxication/lack of physical irritability/“As if internal knotted“/desires to
ly down/addicted to allopathic medicine/morning/narcotics (desires/from
ailments)/numb (affected parts/internally)/pain/complaints usually painful are
painless/kack of reaction/body sluggish/stiff/trembling externally (+
coldness/> eating)/> warm/desires warm stove/weak (+ nausea/+ lack of
reaction)/weariness (afternoon)/> rainy weather/desire to be in the
wind/wounds without reaction
Allerlei: Opium poppies have been cultivated in many areas/dating back
to the 4th Millennium BCE in Mesopotamia/Switzerland/cultivation in
Opium - Tagebuch eines Entwöhnten
Von Jean Cocteau
Ich schreibe diese Zeilen nach 12 schlaflosen Tagen und Nächten. Der Stift
wird meine Pein besser ausdrücken: das, wozu die Unzulänglichkeit der Heilkunst
die Kranken verurteilt, welche ein Mittel fortwerfen, das sich zum Herrn über
sie macht. In dem Blut des Opiumsüchtigen ist keine Spur Opium nachweisbar. Man
träumt: eines Tages werden die Ärzte das Versteck auffinden, das Gift durch
einen wahlverwandten Stoff herausziehen, wie die Schlange durch Milch. Dann
muss man aber auch noch den Körper einschläfern und dabei doch tüchtig zu
erhalten verstehen. Wie soll er sonst jähen Übergang Herbst - Frühling
ertragen!
Solange sie solches nicht vermag, läuft die Wissenschaft ähnliche Gefahr
wie einst bei der Hypnotisierung von Hysterikern. Erst der Doktor Sollier hat
Versuche in Richtung einer Erkenntnis der Hysterie als eines Schlafzustandes gemacht.
Er bringt die Kranken allmählich zum Wachen. Er kuriert nicht, sozusagen, den
Morphinismus mit Morphiumgaben. Legt uns nicht die Natur das Gesetz Spartas und
des Termitenhaufens auf? Darf man dieses dann verkehren? Wieweit reichen denn
überhaupt unsere menschlichen Vorrechte? Wo ist die Grenze, die man nicht
überschreiten darf?
Nur allein unsere geistige Blindheit, das Vorurteil, alles nach eigenem
Mass zu betrachten, hat uns die Trägheit der Pflanzen in lächerlicher Weise als
stille Einfalt interpretieren lassen. Was aber bei einer Entgiftung vor sich
geht, das erraten wir vielleicht aus den Zeitlupefilmen des Pflanzenreiches,
aus den Verzerrungen, Gebärden und Krämpfen. Einen Schritt weiter auf dem
Tongebiet - und wir wollen die Blumen schreien hören!
Das Zerstörerische im Opium gehört der euphorischen, der wohlbehaglichen
Gattung an. Die Qualen aber kommen aus der gewaltsamen Rückkehr in das normale
Leben. Ein ganzer Frühling tobt dann in den Adern; die Eisblökke wie die
Lavastücke werden mit fortgerissen. Wer erst seit acht Tagen entwöhnt ist, der
mag seinen Kopf in den Arm nehmen, das Ohr anlegen und auf die Geräusche da
drinnen lauschen. Katastrophen, Aufstände, in die Luft gehende Fabriken,
geschlagene Armeen, die Sintflut - alles das vernimmt das Ohr, die ganze
Apokalypse der gestirnten Nacht des Menschenleibes.
Die Wiederkehr der sinnlichen Klarheit, das erste unzweideutige Anzeichen
der Entgiftung, beginnt mit wiederholtem Niesen, mit Gähnen, Verschleimung und
Tränenabsonderung. Ein weiteres Zeichen: Das Geflügel des Hofes mir gegenüber
macht mich immer wütend, die Tauben laufen über ihre Zinkplatten hin und
zurück; halten sie nicht die Hände auf dem Rücken? Am siebenten Tag aber hat
mich der Hahnenschrei erfreut. Ich schreibe jetzt zwischen sechs und sieben Uhr
morgens. Mit Opium aber fängt der Tag erst um elf Uhr an.
Manche Organismen scheinen dazu bestimmt, Drogen zu unterliegen. Sie
brauchen vielleicht ein Hilfsmittel, um die Aussenwelt in sich aufzunehmen.
Diese leben, träumen in einem Dämmerzustand. Für sie ist die Welt ein Gespenst,
solange nicht irgendeine fremde Substanz ihnen Körperlichkeit verleiht so wie
das Wismut den Röntgenstrahlen. Diese Wesen finden selten Erleichterung. Oder
die Erleichterung, die sie sich verschaffen, bringt sie gar um. Für sie
bedeutet das durch das Opium erzeugte besondere Gleichgewicht einen Glücksfall.
Es rüstet ihre leichten Korkseelen mit einem Tauchergewand aus. Für sie ist das
Übel des Opiums geringer als das der anderen Gifte und vielleicht geringer als
das Grundleiden, das sie also heilen wollen.
Die Wiedergesundung der Sinne zeigt sich bei dem Manne mehr physiologisch,
bei der Frau vor allem moralisch. Das Opium ändert nicht die Gesinnung des
Mannes, es ändert sein Geschlecht. Bei der Frau wiederum erweckt es das
Geschlecht und bringt das Gefühl zum Schweigen. Am achtzehnten Tag der
Entwöhnung wird das Weib zumeist zärtlich, zum Heulen gestimmt. Darum scheinen
in den Sanatorien auch die Weiber alle in den Arzt verliebt.
Trotz allem, was ich erlitten, bleibe ich bei meiner Überzeugung, dass das
Opium gut ist; es liegt nur an uns, es freundlich zu stimmen. Man muss damit
umgehen können. Wir aber sind so ungeschickt wie möglich. Eine strenge Ordnung
mit Abführmitteln, Leibesübungen, Ruhe, Leberdiät, unter anderem auch keine
Attentate auf den Nachtschlaf, würde ein Mittel zulässig machen, das jetzt
durch Unverständige in Verruf geraten ist. Man wende nicht ein, der
Gewohnheitsraucher müsse die Dosen stets vergrössern. Es gehört zu den
Geheimnissen des Opiums, dass der sachverständige, vorsichtige Raucher die
Dosen nicht vergrössern muss.
Das Problem des Opiums ist für mich kein anderes als das auch sonst
unlösbare des Bequemen und Unbequemen. Was bequem ist, bringt um, das Unbequeme
ist schöpferisch. Ich rede ebensowohl von der körperlichen wie von der
geistigen Bequemlichkeit. Opium nehmen und doch der verlockenden letzten
Bequemlichkeit nicht nachgeben heisst, in ein geistiges Bereich den
stumpfsinnigen Scherereien entfliehen, die wahrhaftig nichts mit Bequemlichkeit
und Unbequemlichkeit auf dem sinnlichen Gebiet zu tun haben.
Es heisst immer, das Opium versklave. Das Gebot der zeitlichen
Regelmässigkeit verleiht nicht bloss Disziplin, es verleiht auch Freiheit. «Das
Bequeme bringt um», die Wahl geht also zwischen völlig Bequemem und dem völlig
Unbequemen. Nun wird man frei vom Besuchszwang, von der Gesellschaft
herumsitzender Leute. Nur der Hedonist findet diese sitzenden Leute mit ihren
Liebesgeschichten und Geschäften spasshaft. Ich erwähne noch, dass das Opium im
Gegensatz zur Spritze steht. Es macht den Menschen ruhig. Ruhig durch seinen
Luxus, durch seine Zeremonien, den Geschmack der Lampen, der Zünder, der
Pfeifen - durch die ganze weltliche Maschinerie um das altheilige Gift.
Auch wenn keinerlei Bekehrungseifer sich einmengt, kann ein Opiumraucher
nicht mit einem Nichtraucher zusammenleben. Beider Welten sind getrennt. Diese
Verantwortlichkeit bildet eine der ganz wenigen Hemmungen des Rückfalles. «Ich
bin innen mit Ruhe gepolstert.» Solches bringt vielleicht ein lebendig
Geschundener zu seiner Ehre vor.
Ein Bekannter schimpft: «Wer nicht leben kann, der verrecke! Alle Halbheit
ist unmöglich, es sei denn an Frauen.» - Das Opium aber ist keine Flucht, es
ist im Gegenteil ein Entschluss. Einen Fehler begeht nur, wer rauchen und dabei
doch in den Umständen der Nichtraucher verbleiben will. Ein Raucher gibt selten
sein Opium auf. Das Opium gibt ihn auf und zieht das andere mit sich. Es ist
ein Stoff, der sich der Analyse entzieht, es ist lebendig, geradezu launisch
und kann sich ganz plötzlich gegen seinen Raucher kehren. Das Opium ist ein
Barometer von krankhafter Empfindlichkeit. Bei einem gewissen Feuchtigkeitsgrad
in der Luft wird die Pfeife zum Giftrohr. Der Raucher reist ans Meer: die Droge
läuft dort und will nicht sieden. Vor einem Schneefall, einem Gewitter, vor dem
Mistral verliert sie an Kraft. So auch, wenn einer in der Nähe gar zu
schwatzhaft ist. Mit einem Wort: keine Geliebte kann höhere Ansprüche stellen
als dieses Mittel. Es treibt seine Eifersucht bis zu der richtigen Entmannung
seines Rauchers.
Die Symptome der Sucht ordnen sich nirgendwo ein und sind unbeschreiblich.
Von ihnen haben nur die Wärter in den Sanatorien einen Begriff. Es sind ganz
ernsthafte Störungen. Man stelle sich vor, der Mond nähere sich etwas der Erde,
oder die Erde drehe sich ein wenig schneller, und man wird die Unruhe
begreifen. Das Rad ist das Rad. Opium ist Opium. Alles andere ist kulturelle
Erfindung. Ungefähr so, als hätte die Menschheit ohne die Kenntnis des Rades ihre
Wagen auf künstlichen Pferdefüssen laufen lassen.
Ich kann wirklich nicht schlafen. Ich will darum das Unmögliche versuchen,
will die Sucht beschreiben. Byron sagt irgendwo: «Seekrankheit ist gewaltiger
als Liebe.» Wie die Liebe und die Seekrankheit, so ist auch die Sucht
allgegenwärtig. Widerstand ist nutzlos. Zu Anfang fühlt man Unbehagen. Dann
wird die Sache peinlicher. Man denke sich eine Stille gegen ein Gequäke von
Milliarden Kindern, die alle vergeblich nach der Brust schreien. Es ist die
Unruhe der Liebe, übertragen in das Greifbare. Ein Nichtdasein, das Herr über
einen ist, eine Tyrannei des Negativen. Danach werden die Erscheinungen
deutlicher. Elektrische Seiden, Sekt in den Adern, Eiswasser und
Gliederkrämpfe, Schweiss an den Haarwurzeln, der Mund fliesst, die Nase wird
schleimig, in die Augen treten Tränen. Seid nun nicht länger beharrlich, oder
alle Tapferkeit war vergeblich. Wenn du noch länger zögerst, wirst du deinen
Stoff nicht hervorziehen, die Pfeife nicht mehr stopfen können. Rauche nun! Der
Leib war gespannt auf diese Neuigkeit. Eine Pfeife und nicht mehr!
Es ist leicht zu sagen: Das Opium unterbricht das Leben durch
Unempfindlichkeit. Sein Wohlbehagen stammt aus dem Nichtsein. Doch ohne das
Opium fröstle ich, erkälte mich, bin ich appetitlos, nervös, meine Einfälle
sogleich loszuwerden. Wenn ich rauche, fühle ich mich erwärmt, kenne ich keine
Erkältung, bin ich bei Appetit, gänzlich unnervös. Die Ärzte mögen das
Geheimnis aufklären. - «Die Wissenschaft ist nicht neugierig», sagt Anatole
France. Das ist wohl so.
Das Opium ist das Schicksal, die Parze. Die Wärter heissen es auch das
Luder. Es entzündet die Laternen vor den Pagoden. Ich bin nicht in der Lage,
Enthüllungen zu machen. Wenn sogar die Wissenschaft hier die Heilkräfte nicht
von den zerstörenden trennen kann, muss ich wohl stille sein. Niemals aber
bedauerte ich so sehr, dass ich nicht Dichter und Arzt zugleich war - wie einst
Apollon.
Der Raucher wird eins mit den Gegenständen um ihn. Ihm fällt ein Finger aus
der Hand, es war die Zigarette. Der Raucher ist stets auf gar schräger Bahn. Er
kann seinen Geist nicht stramm halten. Elf Uhr, man raucht seit fünf Minuten.
Man sieht nach der Uhr: es ist fünf Uhr morgens.
Picasso sagte mir einmal: «Nichts in der Welt riecht so wenig dumm wie
Opium. Vielleicht noch etwa der Zirkus und ein Hafen.»
Bei seinem Individualismus, so aristokratisch, überflüssig, so unnatürlich
jedes Meisterwerk sein mag, so bleibt es doch immer sozial gerichtet. Anderen
zugänglich, dem Gefühl der Masse zu ihrer geistigen wie materiellen
Bereicherung erreichbar. Das Bedürfnis, sich auszudrücken, in Beziehung zu der
Aussenwelt zu treten, es verschwindet bei dem Hedonisten. Dieser will kein
Meisterwerk herstellen, er will selbst zu einem solchen werden. Zu einem unbekannten,
als ein hundertprozentiger Egoist.
Man kann von einem Raucher, in seinem dauernden Zustand der Euphorie, nicht
behaupten, er erniedrige sich. So wenig, wie man einen Marmorblock von
Michelangelo ruiniert nennen kann oder eine Leinwand von Raphael befleckt, ein
Blatt von Shakespeare beschmutzt. Und so wenig wie Bach ein Störer irgendeiner
Stille ist. Nichts also ist weniger unrein als ein solches Meisterwerk, der
Opiumraucher. Doch ist auch natürlich, dass die Gesellschaft, auf Teilung
aufgebaut, es verurteilt als eine Schönheit, die allen unsichtbar bleibt, die
sich nicht im mindesten verkauft.
Der Maler, der mit Vorliebe Bäume malt, ist selbst zum Baum geworden.
Kinder tragen ihr Opium in sich. Der Untergang der Heuchelei ist das Kind, bei
seinem Pferdchenspiel selbst zum Pferd geworden. Kinder verfügen über die
Zauberkraft, sich nach ihren Wünschen zu verwandeln. Dichter, grosse Kinder,
leiden sehr unter dem Verlust dieser Fähigkeit. Und offenbar darum greifen
Dichter auch zum Opium. Der Alkohol bewirkt Anfälle von Wahnsinn. Das Opium
ruft Anfälle von Weisheit hervor.
Diese Aufzeichnungen habe ich wahllos während meines Aufenthaltes in dem
Sanatorium niedergeschrieben. Ich bin nicht vor Widersprüchen zurückgescheut,
ich wollte nichts anderes als die Phasen der Behandlung wiedergeben. Es lag mir
daran, frei weg vom Opium zu berichten, ohne literarische Ansprüche und auch
ohne medizinische Kenntnisse oder Vorurteile.
Die Psychiater scheinen die Kluft nicht zu kennen, die die Opiumsucht von
den Opfern der anderen Gifte trennt, die Droge von den Drogen. Auch hat mein
Arzt zugegeben, ein Kranker, der sich offenbart, könne der Medizin von grossem
Nutzen sein. Ich will das Opium nicht im mindesten rechtfertigen. Ich will nur
ein Licht in diese Dunkelheit werfen, die Füsse auf festen Boden setzen, Dinge,
die man zu umgehen gewohnt ist, geraden Blicks ins Auge fassen. Ich nehme an:
die jüngste Richtung der Medizin will das Joch abschütteln, einige lächerliche
Vorurteile beiseite setzen. Sehr merkwürdig: Unsere körperliche Gesundheit
vertrauen wir Ärzten einer Gattung an, die unsere sittliche Gesundheit auf dem
Kunstgebiet zurückweisen würde.
Werden die jungen eine wirksame Art der Entwöhnung entdecken, da die
jetzige nicht viel leistet, oder wenigstens einen Weg, der die Wohltaten des
Mohns zu geniessen ermöglicht?
Quelle: Der Querschnitt - Das Magazin der aktuellen Ewigkeitswerte
September 1930
Jean Cocteau (1889-1963)
Französischer Künstler und Schriftsteller, der sich mit Poesie, Prosa,
Film, Ballett, Malerei und Oper beschäftigte. Seine Werke sind beeinflusst von
Surrealismus, Psychoanalyse, Katholizismus und Opium.
J.C. war das Kind einer wohlhabenden Familie. Sein Vater war Anwalt und
malte in seiner Freizeit. Er starb, als Jean 10 Jahre alt war. Als Neunzehnjähriger
veröffentlichte Cocteau seinen ersten Gedichtband, Lamp d'Aladin (1908) und
wurde durch seine Mitarbeit am Ballett Parade (1917) bekannt. Er schrieb den
Text, Serge de Diaghile produzierte, Pablo Picasso machte die Bühnengestaltung
und Erik Satie die Musik. Während des Ersten Weltkriegs diente Cocteau als
Ambulanzfahrer an der belgischen Front. 1919 erschien das Fantasiestück Le
Potomak, das Cocteaus Ruf als Schriftsteller festigte. Bald nach dem Krieg traf
er den futuristischen Lyriker und Schriftsteller Raymond Radiguet, dessen
früher Tod ihn in die Opiumabhängigkeit und eine Entziehungskur trieb.
In den 20er Jahren wendete er sich mit Thomas l'Imposteur (1923) und Les
enfants terribles (1929) dem psychologischen Roman zu, ausserdem arbeitete er mit
Igor Stravinsky am Opernoratorium Oedipus-Rex. 1929 wurde er wegen einer
Opiumvergiftung hospitalisiert. 1930 drehte Cocteau mit Le sang d'un poète
seinen ersten Film. Sein grösstes Werk, La machine infernale (1934), schrieb er
ebenfalls vor dem Zweiten Weltkrieg. Aufgrund einer Wette vervollständigte
Cocteau das von Jules Verne in Around The World in 80 Days erdichtete Tagebuch
unter dem Titel My First Voyage (1936). Seine enge Freundschaft mit dem jungen
Jean Marais begann 1937, als Marais die Hauptrolle in Knights of the Round
Table spielte, und seitdem schrieb er in seinen Werken Rollen speziell für ihn.
In den 40ern kehrte Cocteau zum Filmemachen zurück, produzierte La belle et
la bête (1946) und später Orphée (1950). Aufgrund gesundheitlicher Schwierigkeiten
begann sich Cocteau 1953 zurückzuziehen, liess sich sein Gesicht liften und
begann Lederhosen und Matador-Capes zu tragen. 1955 wurde er in die Belgische
Akademie und in die Académie Française gewählt. Als er eine Radiosendung über
Edith Piaf vorbereitete und von ihrem Tod hörte, sagte er: «Ah, la Piaf est
morte, je peux mourir» und starb wenig später.
Die Opium-Generation des letzten Jahrhunderts war eine romantische, sie
proklamierte den Künstler als Figur außerhalb der Gesellschaft. Leben und Werk
sollten eins werden und sich von der breiten Masse abheben. Die Ersatz- und
Phantasielandschaft war der Orient – und die Reise dorthin, die der
Opium-Dichter in seinem Traum antrat, wurde im anschließend geschriebenen Text
zum Kunstwerk.
Sadeq Hedayat schrieb 1936:
„...ich wollte mich konzentrieren, und nur der
feine Rauch des Opiums konnte meine Gedanken sammeln und mir Ruhe spenden. Ich
rauchte, was mir noch an Opium geblieben war, damit diese wunderwirkende Droge
mir alle Hindernisse und Schleier von den Augen nehme, all die aufgetürmten
fernen und aschgrauen Erinnerungen vertreibe. Und der Zustand, auf den ich
wartete, kam in noch stärkerem Maße als erhofft: Langsam nahmen Gedanken eine
große Schärfe, eine zarte Reinheit an. Ich fiel in einen Zustand, der halb
Schlaf war und halb Ohnmacht.
Dann war mir, als ob eine Last von meiner Brust
genommen würde. Mir schien, das Gesetz der Schwere gelte für mich nicht mehr,
und frei flog ich hinter meinen Gedanken her, die reich und weit und
überdeutlich klar waren. Eine tiefe, unaussprechliche Wollust erfüllte mich.
Ich war frei von der Last meines Leibes. Mein ganzes Sein fühlte sich der still
in sich dahintreibenden Welt der Pflanzen zugehörig, einem beruhigten Dasein
und doch voll zauberisch lieblicher formen und Farben. ...“
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