Drogen allgemein
Synthetische Drogen
http://www.suchtzentrum.de/drugscouts/
Drug
themes: Out of body feelings, “As if in a dream”, Dreams increased, Dreams
unremembered, Deep sleep and sleep disturbed, Feelings of isolation and
separation, Spacey feelings,
Tranquility, Concentration
difficult, Disorientation and Clairvoyance.
Poison,
Isolation, Desire for darkness, Sunburns, Clarity of vision, Heat rash,
Sensitive to light, Time passes too slowly, Codependency,
Tranquility, Dryness,
Dust and sand sensations, Empty hollow sensations, Expanded and heavy
sensations, Pursuit and escape and Formication.
Blissful
feelings/Out of body feelings/Feelings as if in a dream/Deep sleep/Feelings of
isolation and separation/Drug like sensations/Distortions of time and space/Tranquility
Difficulty
concentrating
Junk Food als Droge
Es gibt eine zunehmende Zahl von Personen, die Auffälligkeiten und Störungen in gemeinhin als alltäglich betrachteten Verhaltensweisen wie Arbeiten, Spielen, Kaufen, Essen usw. aufweisen
und zum Teil heftig darunter leiden. Diese Auffälligkeiten und Störungen sind mehr als schlechte Gewohnheiten, Marotten o. individuelle "Abweichungen vom Normalen", da ein Verlust der Kontrolle über diese Tätigkeit, schwere psychische Abhängigkeit und der überwältigende Wunsch, diese Handlungen unter allen Umständen fortzusetzen und dabei möglicherweise auch die
Dosis zu erhöhen, entstanden sind. Auf die Verwendung des Begriffes "Sucht" sollte bewußt nicht verzichtet werden, denn zum einen ermöglicht die Einführung des Terminus "(Substanz-) Abhängigkeit" in die Diagnosemanuale der klinischen Psychologie und der Psychiatrie die weitere Verwendung des Suchtbegriffs in Abgrenzung von der Terminologie der psychiatrischen Diagnostik, zum anderen wird insbesondere im Zusammenhang mit exzessiven Verhaltensweisen in den Bereichen Spielen, Essen, Arbeiten usw. der Begriff "Sucht" verwendet und nicht auf die Bildung von "Ismen" - wie z.B. Alkoholismus - zurückgegriffen o. von "Abhängigkeit" gesprochen.
So wird es möglich, Sucht als einen psychologischen Terminus zu verstehen, der in seiner Bedeutung vom psychiatrischmedizinischen Abhängigkeitsbegriff abweicht, durchaus aber psychiatrische Diagnosekriterien dieses Störungsbildes einbezieht.
Spielsucht
Esssucht Magersucht, Ess-Brechsucht
Arbeitssucht
Sexsucht
Kaufsucht Konsumrausch
Ausdauer- und Risikosportarten
Medien und Süchte Internetsucht
Psychische Abhängigkeiten in Esoterikszene und neureligiösen Gruppierungen
Manche Drogen führen zu einer erhöhten o. erniedrigten Neurotransmitterausschüttung an der Synapse (z.B. Ritalin). Dies hat ebenso einen massiven Einfluß auf die Synchronisation.
Natürlich können Drogen nur auf einzelne Areale des Gehirns wirken, d.h., die Drogen beeinflußen modulatorische Kerne, welche dann sehr spezifisch auf unterschiedliche Areale einwirken können und die dortigen Synchronisationsbedingungen beeinflussen.
Wie wirken Drogen auf das Gehirn?
Als Drogen bezeichnet man jene psychotrope Substanzen bzw. Stoffe, die durch ihre chemische Zusammensetzung auf das Gehirn bzw. das Zentralnervensystem einwirken und dadurch auf das Denken, Fühlen, die Wahrnehmung und das Verhalten direkt Einfluss nehmen. Als Drogensucht wird die Abhängigkeit von Drogen und damit der Zwang zur ständigen Zufuhr eines chemischen Stoffes verstanden, der kein Nahrungsmittel sowie nicht lebensnotwendig ist. Die dabei auftretenden Symptome werden als Abhängigkeitssyndrom bzw. das Phänomen als pharmakologische Abhängigkeit bezeichnet. Dieser chemische Stoff kann auch ein körpereigener Stoff sein, der beispielsweise bei sportlicher o. sexueller Betätigung ausgeschüttet wird, die Übergänge zu nichtstofflichen Abhängigkeiten (abhängige Persönlichkeitsstörungen, ...) sind dabei fließend. Bei einer physisch bedingten Sucht treten in jedem Fall beim Absetzen des süchtig machenden Vorganges (meist der Stoffaufnahme) echte Entzugserscheinungen auf, weil die Droge Teil des normalen Stoffwechsels geworden ist.
Verschiedene Gruppen eingeteilt:
Nüchternheits-/Leistungsdrogen
Leistungsdrogen haben eine anregender Wirkung auf den Organismus. Dieser wird durch eine verstärkte Ausschüttung von Stresshormonen (z.B. Dopamin) bewirkt, was sich in einer Erhöhung des Blutdrucks, verstärkter Muskelaktivität bis zum Zittern, geringerem Schlafbedürfnis und weniger Hunger ausdrückt. Ihr Wirkungsspektrum reicht von leichten Anregungszuständen bis zu Omnipotenzgefühlen. Nach dem Abklingen der Wirkung können unter Umständen Gefühle körperlichen Ausgelaugtseins und depressive Verstimmungen auftreten. Zu dieser Gruppe gehören Stoffe wie Koffein, Kokain, Nikotin, Thein. In einer Untersuchung aus dem Jahr 2001 an 11.000 College-Schülern in den USA gaben 4% der Befragten zu, mindestens einmal illegal verschreibungspflichtige Stimulantia genommen zu haben. An manchen Schulen gab sogar jeder vierte Befragte solche Erfahrungen zu.
Hypnotika und Sedativa
Schlaf- und Beruhigungsmittel bewirken ein Herunterfahren körperlicher o. geistiger Aktivität. Der Stoffwechsel wird verlangsamt, Angstzustände und Depressionen werden nicht o. kaum mehr wahrgenommen. Deshalb werden diese Stoffe auch aus "Downer" bezeichnet. Auch nach dem Abklingen der unmittelbaren Wirkung können Müdigkeit, Benommenheit und Kreislaufschwäche auftreten. Zu dieser Gruppe zählen Alkohol, Barbiturate, Benzodiazepine (Valium).
Halluzinogene
Halluzinogene sind Stoffe, die eine sogenannte "bewußtseinserweiternde" Wirkung haben können. Ihre Wirkung beruht auf der Ähnlichkeit mit dem Botenstoff Serotonin, der eine Reizüberflutung des Gehirns verhindert. Durch die nach der Einnahme von Halluzinogenen hervorgerufene Reizüberflutung kommt es zu optischen, akustischen o. emotionalen Halluzinationen, die sich z.B. in besonders intensiver Farb- o. Musikwahrnehmung bis hin zu den viel beschriebenen "rosa Elephanten" ausdrücken kann. Negative äußere Einflüsse o. auch Unwohlsein bei der Einnahme können allerdings auch sogenannte "Horror-Trips" auslösen, die durch Angstzustände und Panikattacken gekennzeichnet sind. Die bekanntesten Halluzinogene sind Cannabis (Marihuana, Haschisch), Psilocybin, Meskalin und LSD.
Opiate
Opiate sind das im Schlafmohn enthaltene Opium und seine Derivate. Ihre Wirkung beruht auf ihrer großen Ähnlichkeit mit den Endorphinen. Diese sind natürliche Botenstoffe des Menschen, welche durch die Hirnanhangsdrüse ausgeschüttet werden und Wohlbefinden und Glückszustände auslösen. Deshalb werden sie auch oft als "Glückshormone" bezeichnet. Die Zufuhr von Opiaten wird durch den Organismus als eine starke Steigerung des Endorphinspiegels wahrgenommen. Da sich dem Körper auf diese Weise weit mehr "Glückshormone" zuführen lassen, als dieser in der Lage ist, selbst zu produzieren, lassen sich mit den Opiaten derart starke Zustände von Wohlbefinden erzeugen, daß das Verlangen nach wiederholtem Konsum sehr schnell eintreten kann. Das Absetzen von Opiaten führt zu starken Depressionen, Magenkrämpfen, Schwitzen und Muskelzittern. Die bekanntesten Opiate sind Opium, Morphin, Codein und Heroin.
Im medizinischen Journal "The Lancet" wurde eine Rangreihe der gefährlichsten Drogen veröffentlicht:
1. Heroin,
2. Cocaine,
3. Barbiturates,
4. Street methadone,
5. Alcohol,
6. Ketamine,
7. Benzodiazepines,
8. Amphetamine,
9. Tobacco,
10. Buprenorphine,
11. Cannabis,
12. Solvents,
13. 4-MTA,
14. LSD,
15. Methylphenidate,
16. Anabolic steroids,
17. GHB,
18. Ecstasy,
19. Alkyl nitrates,
20. Khat.
Wissenschafter der Universität Bristol haben 20 der populärsten Drogen untersucht und nach ihrer Gefährlichkeit geordnet. In die Beurteilung der Drogen flossen Faktoren ein wie lang- und kurzfristige körperliche sowie seelische Folgen, der psychische und physische Suchteffekt und die sozialen Schäden, die die Drogen anrichten.
1. Heroin liegt an erster Stelle des Rankings,
2. Kokain,
3. Barbiturate, die als Beruhigungs- und Schlafmittel verordnet werden,
4. Heroinersatzstoff Methadon.
5. Alkohol, die mit Abstand am weitesten verbreitete Droge. Er rangiert so weit oben wegen seiner massiven körperlichen Langzeitschäden sowie wegen seiner zerstörerischen sozialen Wirkung besonders weit vorne.
9. Als zweitgefährlichste frei verkäufliche Droge Tabak
10.
11. Cannabis
12.
13.
14. LSD,
15.
16.
17. Liquid Ecstasy
18. Ecstasy.
Damit widersprechen die Experten in vielen Punkten den europäischen Gesundheitsbehörden, die Drogen wie Heroin, LSD und Ecstasy als besonders schädlich einstuft, während Alkohol und Tabak in der Klassifizierung der englischen Behörden gar nicht auftauchen (Quelle: OÖNachrichten vom 12.3.2008).
Wirkung metabotroper Rezeptoren: Suchtmittel hinterlassen Spuren im Gehirn, denn nach der Einnahme einer Droge kommt es zu einer verstärkten Reizübertragung im Gehirn, wobei biochemische Prozesse wie beim Lernen die Synapsen langfristig verändern (drogenvermittelte synaptische Plastizität), sodass sich mit der Zeit ein zwanghaftes Verlangen nach der Droge entwickelt (Sucht). Lüscher & Bellone (2008) konnten bei Kokain zeigen, dass sich diese durch Drogen hervorgerufene Plastizität wieder rückgängig machen lässt. Sie entdeckten Proteine (metabotrope Rezeptoren) im Gehirn, die als eine Art Verteidigungssystem gegen Sucht dienen, indem sie das Verlangen nach der Droge reduzieren. Diese Forschungen erklären möglicherweise, weshalb manche Menschen besonders suchtanfällig sind und andere weniger. Sind die metabotropen Rezeptoren nämlich zu wenig ausgeprägt, können die Betroffenen das Verlangen nach der Droge nicht mehr kontrollieren. Möglicherweise hängt dieses biochemische Verteidigungssystem von genetischen Voraussetzungen ab.
Der Begriff "Drogen" leitet sich vom Adjektiv "trocken" ab. Ursprünglich bezeichnete er getrocknete Pflanzen und Pflanzenteile, die für Heilzwecke, als Stimulantia o. auch als Gewürze genutzt wurden.
Alkohol (Ethanol)
Nikotin
Koffein (Trimethylxanthin)
Nach einer Studie an 200 Studenten von Simon Jones (Universität Durham) leiden starke Kaffeetrinker häufiger an Halluzinationen, denn wer mehr als sieben Tassen täglich konsumiert, hat ein drei Mal höheres Risiko, Stimmen imaginärer Personen zu hören, als Menschen, die weniger als eine Tasse täglich trinken. Ob allerdings der Kaffeekonsum tatsächlich die Halluzinationen auslöst, ist noch unklar, denn es könnten auch Menschen mit Wahnvorstellungen öfter zum Kaffee greifen, um mit ihren speziellen Erfahrungen zurecht zu kommen. Als mögliche Ursache für dieses Phänomen vermutet man, dass Koffein die physiologische Auswirkung von Stress verstärkt, denn dabei schüttet der Körper mehr Cortisol ins Gehirn aus, was mit den Wahnvorstellungen zu tun haben könnte. Übrigens: Halluzinationen sind nicht unbedingt Anzeichen einer Geisteskrankheit sind, denn die meisten Menschen hätten Erfahrung damit, Stimmen zu hören, obwohl niemand da ist. Etwa drei Prozent der Bevölkerung vernimmt sogar regelmäßig diese Stimmen, bewältigen das jedoch gut und führen ein ganz normales Leben.
Wer regelmäßig Kaffee o. Tee zu sich nimmt, dessen Körper gewöhnt sich an das darin enthaltene Koffein, sodass es bei einem Ausbleiben der Koffeinzufuhr zu Entzugserscheinungen kommt. Betroffene klagen über pochende Kopfschmerzen, die ihren Ursprung meist hinter den Augen zu haben scheinen, und fühlen sich abgeschlagen und müde, haben Konzentrationsschwächen und sind verstärkt reizbar. Forschungen am College of Medicine der University of Vermont und der Johns Hopkins School of Medicine zeigten, dass sich die Gehirnaktivitäten während eines Koffeinmangels verändern und sich der Blutfluss im Gehirn erhöht, was das Auftreten der Kopfschmerzen erklären kann.
Nach einer Untersuchung von Peter Rogers (Universität Bristol) mit Koffeintabletten und Placebos zeigten sich bei 379 Teilnehmern deutliche Unterschiede zwischen gefühlten Wachheitszuständen und der tatsächlichen Leistungsfähigkeit. In Gedächtnis- und Aufmerksamkeitstests leisteten nach dem Verzehr einer koffeinhaltigen Tablette die starken Kaffeetrinker nicht mehr als Koffeinverweigerer o. Gelegenheitskonsumenten aus der Placebo-Gruppe. Für Probanden, die ohnehin nie o. nur selten Kaffee o. Tee tranken, war es kein Problem, wenn sie nur ein Placebo bekamen, nur für die Dauerkonsumenten wirkte sich die unterbrochene Koffeinzufuhr spürbar aus, denn sie gaben häufiger an, dass sie sich müde fühlten, wobei einige sogar unter Kopfschmerzen litten. Wer von den starken Kaffeetrinkern hingegen mit der Tablette seine Dosis Koffein erhalten hatte, blieb bei den Tests eher unauffällig. Man schließt daraus, dass das Koffein bei regelmäßigen Kaffeekonsumenten lediglich dafür sorgt, dass die Körper normal funktionierten aber keine Leistungssteigerung bewirken.
Legale und gesellschaftlich akzeptierte Drogen (Kulturdrogen)
Die häufigsten Drogen
Anabole Steroide wurden in den späten 1930er Jahren entwickelt und zunächst medizinisch zur Behandlung von "Hodenunterfunktion" eingesetzt. Etwas später erkannten ForscherInnen, dass
anabole Steroide das Wachstum der Skelettmuskulatur beschleunigen. Aus diesem Grund wurden Steroide in den letzten Jahrzehnten vermehrt benützt, um die sportliche Leistungsfähigkeit zu steigern und einen "athletischen Körper" heranzubilden. Anabol wirkende Steroide wurden zunächst in den U.S. als Substanzen mit Missbrauchs- und Abhängigkeitspotenzial eingestuft und in der Folge in das Verzeichnis der staatlich kontrollierten Substanzen aufgenommen. Medizinisch wurden Steroide in der Vergangenheit zur Behandlung von Untergewicht, Appetitlosigkeit, Altersschwäche, Osteoporose und zur rascheren Heilung nach schweren Operationen eingesetzt. Heute kommen anabole Steroide in der Medizin vor allem bei der Therapie der sogenannten "aplastischen Anämie", einer speziellen Form der Blutarmut und bei schwerem Muskelschwund nach Verletzungen zum Einsatz.
Es gibt eine zunehmende Zahl von Personen, die Auffälligkeiten und Störungen in gemeinhin als alltäglich betrachteten Verhaltensweisen wie Arbeiten, Spielen, Kaufen, Essen usw. aufweisen und zum Teil heftig darunter leiden. Diese Auffälligkeiten und Störungen sind mehr als schlechte Gewohnheiten, Marotten o. individuelle "Abweichungen vom Normalen", da ein Verlust der Kontrolle über diese Tätigkeit, schwere psychische Abhängigkeit und der überwältigende Wunsch, diese Handlungen unter allen Umständen fortzusetzen und dabei möglicherweise auch die Dosis zu erhöhen, entstanden sind. Auf die Verwendung des Begriffes "Sucht" sollte bewusst nicht verzichtet werden, denn zum einen ermöglicht die Einführung des Terminus "(Substanz-) Abhängigkeit" in die Diagnosemanuale der klinischen Psychologie und der Psychiatrie die weitere Verwendung des Suchtbegriffs in Abgrenzung von der Terminologie der psychiatrischen Diagnostik,
zum anderen wird insbesondere im Zusammenhang mit exzessiven Verhaltensweisen in den Bereichen Spielen, Essen, Arbeiten usw. der Begriff "Sucht" verwendet und nicht auf die Bildung von "Ismen" - wie z.B. Alkoholismus - zurückgegriffen o. von "Abhängigkeit" gesprochen.
So wird es möglich, Sucht als einen psychologischen Terminus zu verstehen, der in seiner Bedeutung vom psychiatrischmedizinischen Abhängigkeitsbegriff abweicht, durchaus aber psychiatrische Diagnosekriterien dieses Störungsbildes einbezieht.
Spielsucht
Esssucht Magersucht, Ess-Brechsucht
Arbeitssucht
Sexsucht
Kaufsucht Konsumrausch
Ausdauer- und Risikosportarten
Medien und Süchte Internetsucht
Psychische Abhängigkeiten in Esoterikszene und neureligiösen Gruppierungen
Nicht substanzgebundene "Drogen"
In den Medien werden Drogen oft in sogenannte "harte" und "weiche" Drogen unterteilt. In der Regel werden Drogen, die über ein psychisches Abhängigkeitspotential verfügen, als "weich" bezeichnet (Cannabis). Psychische Abhängigkeit bedeutet, daß der Konsument o. die Konsumentin ein starkes Verlangen nach Wiedereinnahme der Droge verspürt, ohne dass körperliche Entzugserscheinungen auftreten. Wenn auch das der Fall sein kann, z.B. in Form von starken Schweißausbrüchen, Magenkrämpfen, Muskelzittern usw., dann haben Drogen ein körperliches, ein physisches Abhängigkeitspotential. Drogen die psychisch und physisch abhängig machen können, werden als "harte" Drogen bezeichnet. Das ist bei Alkohol und Opiaten der Fall. Bei Kokain hingegen ist kein physisches Abhängigkeitspotential gegeben. Trotzdem wird es zumeist auch als "harte" Droge bezeichnet, da das psychische Abhängigkeitspotential als besonders hoch gilt. Koffein hingegen, welches nach Definition als "harte" Droge zu gelten hätte, wird in diesem Zusammenhang zumeist gar nicht erwähnt. Dies zeigt, daß die oft betriebene Unterteilung in "harte" und "weiche" Drogen keinen Sinn macht, da sie willkürlich und ohne stringente Systematik erfolgt.
"Harte" und "weiche" Drogen
Substitution bedeutet, daß Heroinabhängige mit Ersatzstoffen (Substituten) behandelt werden, die das Auftreten von Entzugserscheinungen verhindern. Da es sich bei den Ersatzstoffen um synthetische Opiate (Opioide) handelt, besteht bei den Behandelten die Sucht zunächst weiter; es gibt verschiedene Varianten:
Die Kurzzeitbehandlung dient in der Regel dazu, den Abhängigen in einer langsam reduzierten Dosis zu entziehen. Dieser sogenannte "weiche Entzug" ist eine Alternative zum "harten Entzug". Sinn dieser Form der Behandlung ist die Reduktion von Entzugsbeschwerden. Zudem soll damit verhindert werden, daß Angst vor Entzugssymptomen konditioniert wird. Diese Angst könnte bei einem Rückfall eine neue Behandlung verhindern o. verzögern. Mittelfristige Programme ("Maintenance-to-abstinence-programmes") sollen Abhängige mittelfristig, evtl. im Laufe mehrerer Jahre, zur Abstinenz führen. Hauptziel dieser Programme ist eine soziale und berufliche Reintegration der Patienten. Zudem sollen sie sich durch den Aufbau von Beziehungen außerhalb der Drogenszene aus dieser lösen. Von daher ist intensive ambulante psychtherapeutische Behandlung Teil der maintenance-to-abstinence-programmes. Langzeitbehandlungen (Erhaltungsprogramme) dienen dazu, Drogenabhängige ohne zeitlichen Druck mittels Methadon zur Drogenabstinenz zu führen. Besonders langjährige Heroinabhängige, die für Abstinenztherapien nicht mehr gewinnbar sind, sollen mit diesem Angebot angesprochen werden. Auf dem Wege soll ein Minimum an menschenwürdiger Existenz gesichert und die Polytoxikomanie gebremst werden. Niederschwellige Substitutionsbehandlungen unterscheiden sich von den anderen dadurch, daß sie mit keinen Erwartungen an die Behandelten verbunden sind. Rückfälle und der zusätzliche Gebrauch anderer
Drogen o. Medikamente führen nicht zum Ausschluss von der Behandlung.
Unterschieden zwischen verschiedenen Drogen, aber jede Droge wirkt direkt am Neuron.
1. Drogen, die die Reizweiterleitung unterbinden (Alkohol), in dem sie auf die Myelinhülle wirken.
2. Drogen, die den Abstand zwischen dem Ruhemembranpotential und dem Schwellwertpotential verändern.
So kann eine Gruppe von Neuronen unter Einfluß von Drogen nun schwerer o. leichter synchronisieren. Dies kann im ersteren Fall zu extrem "langsamen" Denkprozessen führen - auch
können Assoziationen nur schwer herbeigeführt werden.
Wenn die einzelnen Assemblies schneller synchronisieren, dann können mehr Gedanken gedacht werden. Leider führt dies auch zu Assoziationen, die "unerwünscht" sind, man glaubt Zusammenhänge erkennen zu können, die aber nicht real bzw. für andere Menschen existieren (Verfolgungswahn).
3. Manche Drogen führen zu einer erhöhten o. erniedrigten Neurotransmitterausschüttung an der Synapse (Ritalin). Dies hat ebenso einen massiven Einfluss auf die Synchronisation.
Natürlich können Drogen nur auf einzelne Areale des Gehirns wirken, d.h., die Drogen beeinflussen modulatorische Kerne, welche dann sehr spezifisch auf unterschiedliche Areale einwirken können und die dortigen Synchronisationsbedingungen beinflussen.
Wie wirken Drogen auf das Gehirn?
Übergreifende Prinzipien
Gebrauch wird von sozialen Erfahrungen beeinflusst, Missbrauch wird auf interne psychische Faktoren, einschließlich psychopathologische Prozesse, deren Wurzeln in der Kindheit liegen zurückgeführt. Verketten sich aber frühere Risikofaktoren genetischer, personaler und sozialökologischer Art und verstärken so ihre Wirkung, und können Protektionsfaktoren dieser Risikokumulation nicht die Waage halten, droht anhaltende Belastung durch Alkohol und Drogengebrauch.
Missbrauch harter Drogen geht regelmäßig der Gebrauch weniger problematischer Substanzen ("gateway drugs") voraus. Vor deren Konsum steht wiederum der Gebrauch von Alkohol.
Dabei spielen auch der Abbau von Hemmungen durch abträgliche soziale Kontakte und auch physiologische Prozesse eine Rolle. Die Minderheit der Konsumenten harter Drogen bleibt
häufig nicht bei einer bestimmten Substanz, sondern sie kombinieren z.B. Opiate, Barbituriate und Alkohol.
Diese Verhaltensweisen treten häufig gemeinsam als Problemverhaltenssyndrom auf, ohne daß man sinnvoll sagen könnte, was Anlass und was Folge war.
Genetische Disposition
Die Frage muss bei psychoaktiven Drogen derzeit unbeantwortet bleiben, es scheint aber hinsichtlich des Alkoholgebrauchs eine genetisch begründete Vulnerabilität gesichert zu sein, die sich
vor allem beim Vorliegen ungünstiger Umweltbedingungen äußert. Der vermittelnde Mechanismus könnte eine genetische Disposition zu hohem Stimulationsbedürfnis und niedriger Angstvermeidung sein. Wer sich leicht durch Unbekanntes mitreißen lässt und dabei Furcht nicht kennt, dessen Risiko zu künftigem Alkohol und Drogenmissbrauch ist unvergleichlich höher
als bei durchschnittlicher Ausprägung dieser Dimensionen.
Attribute der Person
Probleme mit der Selbststeuerung während der Kindheit spielen eine wichtige Rolle. Zum einen steht das wechselseitige Aufschaukeln von kindlichen Entwicklungsproblemen und inadäquatem Elternverhalten hinter dem Zusammenhang zwischen Kindheit und Jugendverhalten und zum anderen werden Kinder mit Verhaltensproblemen als Jugendliche eher an Gruppen gleichaltriger ähnlichen Hintergrunds geraten, in deren Kontext sie dann die ersten Erfahrungen mit Alkohol und Drogen machen.
Familiäre Risiken
Die Kombination von geringer Konventionalität, wenig Aufsicht und Herausforderung, geringer Einflußnahme und wenig Unterstützung und die Kennzeichnung des häuslichen Milieus durch Desinteresse und Instabilität können Anzeichen für späteren Drogen und Alkoholmißbrauchs darstellen. Inkonsistenz in normativen Anforderungen und Nachlässigkeiten in der Aufsicht sind weitere Besonderheiten einer sich eventuell später negativ auswirkenden Drogen und Alkoholgebrauchs. Unter solchen Umständen werden frühe Vorboten des Umgangs mit problematischen Peergruppen übersehen.
Problematische Peerkontexte
Von Gleichaltrigen ausgehende Einflüsse für kulturell nicht tradierte Substanzen sind stärker als familiäre Risikofaktoren. Die Bildung eines eigenen Verhaltenkodex, der im Sinne eines wechselseitigen Unterstützungssystems emotionale Sicherheit in der Gruppe verleiht und erste Identitätsentwürfe ermöglicht, geschieht dann auf der Basis von Werten, die im Gegensatz zu
positiven Entwicklungszielen stehen. Jugendliche suchen Möglichkeiten, ihre beeinträchtigte Selbstachtung zu stabilisieren und gewinnen dadurch Kontakt zu Umfeldern, die Alkohol und Drogengebrauch fördern, wie z.B. Diskotheken und andere jugendtypische Treffpunkte.
Konsequenzen für die psychosoziale Entwicklung
Man muss bei Jugendlichen, deren Konsum von Alkohol und Drogen weiter fortgeschritten ist, über die kurzfristigen Effekte hinaus, mit einer Beschleunigung psychosozialer Übergänge zu Erwachsenenrollen rechnen. Wer in diesem Sinne schneller Verantwortung als Erwachsener übernimmt, kann die Optionen des jugendtypischen Moratoriums für die Ausbildung einer eigenen Identität nicht ausschöpfen und verliert, wenn nicht ein funktionierendes soziales Netzwerk die Belastungen auffängt, an Qualität und Flexibilität der weiteren Entwicklung. Langfristig droht bei Missbrauch das gänzliche Scheitern in der Bewältigung jugendtypischer Entwicklungsaufgaben. Befördert durch die Schwäche des sozialen Umfeldes können diese Jugendlichen soziale Fertigkeiten, Bewältigungsmechanismen und Entscheidungsstrategien nicht erwerben, die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung sind.
Prävention
Erfolgskriterien für vorbeugende Maßnahmen sind das Hinausschieben, Reduzieren o. Einstellen des Konsums. Versuche den Drogengebrauch junger Leute durch gesetzliche Vorschriften o.
soziale Kontrolle zu verhüten waren wenig erfolgreich.
Als Primärprävention wirksam in der Verhütung von Alkohol und Drogengebrauch sind Maßnahmen, welche die Jugendlichen befähigen, den insbesondere von Gleichaltrigen ausgehenden Verlockungen zum Mitmachen zu begegnen. Vermittlung von "life skills", welche das Treffen überlegter Entscheidungen erleichtern, o. das Einfühlungsvermögen in die Lage anderer steigern.
Die rechte Zeit für solche Maßnahmen liegt noch vor der Adoleszenz, und muss sich im Prinzip an alle Jugendlichen wenden.
Sekundärpräventiv sind "funktionelle Alternativen", die mit einer geringeren Gefährdung aber vergleichbaren psychosozialen Anregungsgehalts zu beeinträchtigenden Aktivitäten anbieten,
um so das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wieder zu gewinnen. Hinzukommen müssen der Aufbau sozialer Kompetenzen sowie Angebote, um die über die Jahre des Missbrauchs
aufgelaufene Defizite in Ausbildung und Beruf zu kompensieren. Die vermeintliche Großzügigkeit solcher Programme ist in der Öffentlichkeit häufig umstritten.
Hineinwachsend in die Erwachsenenrolle unserer Kultur und Gesellschaft muss der verantwortliche Gebrauch und Vermeidung von Missbrauch die Devise sein. Vor diesem Hintergrund
kann die Legalisierung des Gebrauchs bestimmter Drogen in kleinen Mengen gesehen werden, wie sie gegenwärtig diskutiert wird.
Risikofaktoren und Entwicklungsmechanismen
Das Ausmaß seelischer Störungen bei Jugendlichen wird nach Expertenmeinung weitgehend unterschätzt. Unter den 14- bis 17-Jährigen haben bereits 55% 1x in ihrem Leben unter
Depressionen, krankhafter Angst, psychisch bedingten körperlichen Störungen, einer Sucht o. Ess-Störungen gelitten. Dies sind die Ergebnisse einer Langzeitstudie des Max-Planck-Instituts
für Psychiatrie in München. Für die repräsentative Untersuchung waren 1395 junge Leute zwischen 14 und 17 Jahren sowie deren Eltern befragt worden.
Bei 29% der Jugendlichen wurde eine Abhängigkeit von Nikotin, Alkohol o. Drogen diagnostiziert. Bei 28% lag nach den Untersuchungsergebnissen eine Angststörung vor, bei 14% eine Depression und 2% litten unter Essstörungen. Häufig seien bei den Kindern und Jugendlichen auch mehr als nur eine psychische Störung nachzuweisen gewesen, erklärten die Experten.
Der Würzburger Psychotherapeut Prof. Gerhardt Nissen riet, den Jugendlichen zunächst "ruhig zuzuhören", ihre Beschwerden weder zu dramatisieren noch zu bagatellisieren, sondern sie zunächst organisch abzuklären zu lassen. Bei extremer Schulangst müsse ein Facharzt den Grund klären. Dies könnten Trennungsangst von der Mutter o. die Angst vor Versagen im Unterricht sein, sagte Nissen. Versuche der Eltern, dem Kind mit Hilfe ärztlicher Atteste aus der Patsche zu helfen, verschleppten das Problem nur, ohne es wirklich zu lösen.
Hirn erzeugt während Wirkung der Droge neues Gleichgewicht, im Entzug muss auf Neuem ein Gleichgewicht hergestellt werden.
Gemeinsame Charakteristieken der Drogen:
Blissful feelings
Out of body
feelings/“As if in a dream”
Deep sleep
Feelings of
isolation and separation
Drug like
sensations
Distortions
of time and space
Tranquility
Difficulty concentrating
Entpersönlichung/Fliegen Farben/Tonen/Formen/Berührung/flimmern/flackern/intensiv/strahlend/UNruhig/bewegend
1. Aktiver Pol: Erregt/wach/leicht/geschäftig/Wahrnehmung erweitert/empfindlich, überschätzt sich/andere/anderes, Kontrollverlust/Grenze überschreitend
2. Passiver Pol: Unempfindlich/Reaktionsmangel/träge/stumpf/depressiv/betäubt/Schlaf überwältigend
Traum: Ich spaziere durch eine wunderbare Einkaufsstrass, eine Fußgängerzone. Überall tolle, teure Geschäfte. Dann komme ich zu einer Querstrasse, die dieses Viertel beendet. Ich überquere sie und gehe durch ein Elendsviertel, nur Dreck und Baracken.
Traum: Treffe im Keller eine Katze, sie hat ein mattes und ein glänzendes Auge.
Traum: Laufe an einem Menschenzug vorbei. Zuerst denke ich, dass es ein Hochzeitszug ist, es ist aber ein Trauerzug.
Mehr Rezeptoren als andere Systemen hat cannabinoid System
Kleinhirn/Hirnstamm Atmung Reflex/Angst
Körpereigene cannaboide und opiide sind beschränkt
Van außen kommende überfluten Körper/Hirn Schütten Dopamin aus
Opioide pectiden = im Körper hergestellte, eigene Schmerzstiller lindern Schmerz/warnen vor Gefahr
Hemmen Neurotransmitter
Schweinen kauen auf Eisenstange und erzeugen damit opioide Pectinen
Drogen hemmen Prolaktin
Will eigene Willen durchsetzen (Wohlempfinden)/erträgt keinen Widerspruch/
„Als ob durchsichtig“
Drogen sind verwendet in religiöse Ritualen/als Bewusstsein ändernden Mittel/als Medizin/als Giften
Alle Drogen wirken ein auf Dopaminsystem.
Glückempfinden ist verbunden mit limbischem System (Amygdala/Hypoth./Hippocampus). Ist auch bei Vögel/Reptilien/Fröschen vorhanden/zwischen Großhirn und Hirnstamm. Ist verantwortlich für das Überleben (Fortpflanzung/Nahrungsaufnahme/Schlaf/Pflege).
Sympathiereaktionen Alarm = Stressreaktion wird von alle Drogen/Genussmittel ausgelöst (außer Op/Cann-i)
1. Stimulierend/aktiv/wach gegenüber Außenwelt, unruhig/ängstlich (Panik)/Herzklopfen/ Hitze- o. Kälteempfinden/Schweiß/erweiterte Pupillen
2. Erhöhte Leistung/Widerstandskraft
3. Erschöpft/SCHWACH/müde/betäubt
4. Früh veraltet
Glück = verbunden mit Widerstand, Drogen erzeugen Ausnahmezuständen.
Im 1. Stadium: Wir-Gefühlen, „Nestempfinden„ Einsseinempfinden
Im 2. Stadium Alleinseinempfinden, Nahestehenden „werden Gegenständen“ o. vergessen wenn keinen tägliches Kontakt mehr da ist. Von Gott getrennt
Drogengebrauch ist ein Versuch Nähe zu schaffen. Menschen sollen Erwartung/Traumbild erfüllen und keine Forderungen stellen. Enttäuschung entsteht wenn das Traumbild nicht erfüllt wird von außen. Während Drogengebrauch und bei hohem Konsum auch danach, werden Menschen als Gegenständen wahrgenommen. Gehen gleiche Menschen auf Abstand werden sie anders wahrgenommen, eine Bindung müsste entstehen, aber Drogengeschädigten sind dazu nicht in der Lage.
Wirkung: alle Rauschmittel inkl. Tabak erhöhen Ausschüttung von Serot. im Hirnabschnitt wo Verarbeitung von Gefühlsempfindungen stattfindet. Sucht entsteht wenn die geleerte Serotininspeicher eine Depression/Kater hervorrufen und auf Neuem versucht wird das gleiche Glücksgefühl hervor zu rufen.
Stress
1. Sofortige Reaktion Denkvermögen geschärft/Schmerzempfinden heruntergesetzt/Lungen weiten sich/Atem wird schneller/Im Leber wird Glykogen in Glucose umgesetzt/Nebennierenrinde stellt Mineralcorticoids (= Kampfentschluss) o. glucocorticoids (= Ko-existenzentschluss) her/Milz stößt gespeicherte Rote Blutkörperchen ab/Verdauung wird ausgesetzt/Blutgefäße erweitern sich/Blutdruck erhöht/Blutungsneigung nimmt ab/Haaren richten sich auf (Gänsehaut)
2. Verzögerte Reaktion Lern- + Erinnerungssitz im Hirn wird aktiviert/Pupillen weiten sich/ Infektionsabwehr wird herabgesetzt/Fett wird in Energie umgewandelt/Nebennieren stellen Kortisol her (setz Verdauung + Immunität herab/Sexhormonen werden gedrosselt)
3. chronische Reaktion: Kortisol beeinträchtigt Wahrnehmung darum erschöpft/gereizt/depressiv durch zu wenig Durchblutung Darm-/Magengeschwüren/
Blutgefäßen verlieren Elastizität/schwaches Immunsystem
Drogenverwandt: Camph. Hydrog. Lacs. Lach. Plat. (= überlegen). Verat. (= über anderen erhaben). Podo.(= Phos + naturverbunden), Stevia,
Halluzinogene: 1e Drogen = Psychodelika
Gebrauchen Neurotransmitterrezeptoren. Gebrauch führt nicht zu Abhängigkeit.
Bell.
Hyos.
Lachgas. = Nitr-o
Rausch (aus Leinsamendampf) bei Totenfeier
Nepenthes. in Griechischen Mythologie eine Droge des Vergessens
Vaccinium uligonosum = Rauschbeere
Vaccinium uligonosum
=
Rauschbeere
Anh = Ergot + LSD
+ Meskalin-ähnlich/= Coc-c-ähnlich
Aether = Alkohol-ähnlich
Anadenanthera peregrina = das Blasrohrrauschgift der Yanomamis Fabales
Ariocarpus fissuratus
= Peyotle-ähnlich + unangenehm = Dry Whiskey/=
False Peyote/= Wollfruchtkaktus/= Star cactus Caryophyllales
Ars-sf
= Orpiment/= As2S3/= Rauschgelb/= Königsgelb/= Gelber
Hüttenrauch
Ars-sr =
Rausch-rot/= As2S2/=
Feuerschwefel/= roter Hüttenrauch
Echinopsis
pachanoi = San Pedrokaktus/enthält Meskalin Caryophyllales Wachstumgruppe Höhegruppe
Epithelantha micromeris = Chilito/= Psychedelisch/wächst nahe prähistorische Ruinen Fossiliengruppe Caryophyllales
Cael = Dreamherb/= bitteres Gras/= Blatt Gottes/= Droge
Cann-s = Cann-i + mild - Nerven + Atmung + ENTzündung Harnröhre
Catha edulis = Ephe-/= Amphetamin-
+ schwach/= Coca-/= Coff-/=
Ritalin-ähnlich
Cola acuminata = Kola = Coca-ähnlich
Cocain = Coca + intensiv C17H21NO4
Cod = Op. + Wärmeempfinden + tuberkuLIN/= Morph + Husten
Crack = Cocain-ähnlich
+ Intensiv
Echinopsis
pachanoi = San Pedrokaktus/enthält Meskalin Caryophylalles Höhegruppe
Wachstumgruppe
Ephe = Coff-ähnlich/= Adren-ähnlich/= vegetabiles Extasy
Extasy = Methylendioxyamphetamin
Heroin: = hergestellt aus Morph/= Op + verachtet + gejagt//= Staph + nicht edel
Ipom-violaceae = Arist-cl-ähnlich
Anh. = Lophophora williamsii = Peyotle
L.S.D. = Anh-ÄHNlich;
Meskalin = aus Anh hergestellt + gleiche Art Sinnestäuschungen, = LSD-ähnlich
Methadon (hydrochloride) = Morph-ähnlich/in Heroinentzug gebraucht/= künstliches Opiat
Methylphenidat (= Ritalin)
Morph = Op + weniger aufgeweckt + mehr Schlafbedürfnis + Schwindel + übel/= Cod-ähnlich
Nep = Droge des Vergessens
Peganum harmala = Banis-c-ähnlich
Pip-m = Op-ähnlich/‡ = Caps = stärker akut + schwächer chronisch ‡/= Caps + Tobsuchtanfällen Zuhause/= Benzodiazepam-ähnlich
Procain = Lidocain/Betäubungsmittel/hergestellt aus Suc-ac
Quat o. Khat
Schnüffelstoffe: flüchtige/flüssige/gasförmige Substanzen. Werden zur Erzeugung eines Rauschzustandes inhaliert (Kleb-/Lack-/Verdünnungsstoffe und Lösungsmittel/wirken auf ZNS). Bestandteile in
Industrie-/Haushalts-/Medizinprodukten [Toluol (in Leimen)/Aceton (in Nagellackentferner)/Lösungsmittel (in Filzstiften/Haar-/Lacksprays)/Nitro (in Kleb- und Verdünnungsstoffen)/Butan (Treibgas in Feuerzeugen)/Chlorethyl (Wundspray, Lokalanästhetikum)/Per- o. Trichlorethylen (in Metall-/Farbreinigern)/Benzin/Distickstoffoxid
(= Lachgas)/Amyl-/Butylnitrit (= Poppers)/Chlf./Trichlormethan usw. Die meisten dieser Stoffe können psychisch abhängig machen.
Konsumiert weil leicht und legal zu beschaffen/billig (Supermarkt/Drogerie/Handwerkergeschäft).
1. Unmittelbar nach dem Inhalieren zeigt der Körper Abwehrreaktionen: Übelkeit/Erbrechen/Kopfschmerz/Konzentrationsstörungen/Benommenheit.
2. folgt der eigentliche Rausch (1 - 30 min) mit: Euphorie, „Wie schwerelos“,
Enthemmung, akustischen und optischen Wahrnehmungsveränderungen,
Halluzinationen, eventueller Steigerung des Tast- und Berührungssinns und/o. sogar leichter Narkose. Im Zusammenhang mit dem Konsum Überschätzung der eigenen Leistungsfähigkeit.
Kurzzeitnebenwirkungen:
Während o. kurz nach dem Schnüffeln: Nasenbluten/Husten/Übelkeit/Erbrechen. Krämpfe (Kehlkopf)/verwirrt/Reizung der Haut und der Schleimhäute, Konzentrations-/Koordinationsschwierigkeiten auftreten. Kommunikationsfähigkeit ist häufig eingeschränkt (verwaschene Sprache).
Die Sauerstoffaufnahmefähigkeit der Lungen kann blockiert werden. Störungen des Herz-Kreislaufsystems und die Zerstörung der Atemwege möglich (bis hin zur Atemlähmung und Tod).
3. Nach dem Schnüffelrausch tritt häufig eine Art Kater mit Kopfschmerz und Konzentrationsschwierigkeiten auf.
Langzeitnebenwirkungen
Generell: Verätzung der Atemwege/Hautschäden und Entzündungen, Leber-/Lungen-/Nierenschäden.
Vor allem durch den Mangel an Sauerstoff können irreversible Nerven-/Hirnschäden auftreten. Längerer Konsum führt zu Demenz (Geistesschwäche), Persönlichkeitsveränderungen sind möglich. Eine erhöhte Gefahr für das Auftreten von Muskelspasmen und Allergien.
Toluol: mehrtägigen Delirien (Bewusstseinsstörungen) führen/ Toluol und Benzin sind stark krebserregend.
Schnüffeln kann zu psychischer Abhängigkeit mit Toleranzentwicklung führen (stundenlanges Hängen an der Tüte). Konzentrations-/Leistungsstörungen, schwere psychotische Bilder, Atemstillstand und Herz-Kreislaufversagen bis hin zum Tod beschrieben. Körperliche Entzugserscheinungen sind nicht bekannt.
Frau: ungeborene Kind kann stark geschädigt werden.
Tabernanthe iboga Wurzel/gebraucht in Religion in Gabun/gebraucht in Suchttherapie Gentianales
Morphinism:
agar. Anh.
Aur-m-n.
Narcotics;
abuse, of: Aven.
Narcotics,
ailments from:
Narcotics, desire for: Buth. Chlam. Op. Tab.
Psychotropic drugs:
Androc. Aur-met. Lach. Med.
Nat-m. Nat-s. Nux-v. Peganum
harmala; positronium.
Psychotropic
drugs, ailments from: Arb. Chin. Sep.
Marijuana,
desire for: Rhus-g.
Vergleich: Ars-sr (= Ars + Fieber + Atmungsbeschwerden/= Ars-sf-ähnlich/= Rauschrot).
Siehe: Narkosemittel + Schmerzmittel
+ Sedativa allgemein + Neurotransmitter
+ Stimulantien
Antidotiert von:
Drogenmissbrauch: Bosw-c. Buth-a. Op. Passi. Scut. Tarent.
Ko-abhängigkeit: Magnesium kann Beziehung lange nicht abbrechen.
Drogenentzug: (5 - 7 Tr.
Urtinktur in Tasse warmes Wasser)/Suchtentwöhnung
Wirkung: syphillitisch/oft aphrodisich
Phytologie: Morinde citrifolia (= Nona)/Aven/Imperatoria ostruthium/Tabernanthe iboga
(Gentianales)
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